Melkroboter am Euter einer Kuh
Christel Grommel | am

Immer mehr Melkroboter in NRW

In Nordrhein-Westfalen werden immer mehr Kühe automatisch gemolken. Das hängt auch mit der hohen Arbeitsbelastung in der Milchviehhaltung zusammen.

Die Landwirtschaftskammer NRW berichtete, dass es Ende 2019 auf 569 Betrieben automatische Melkhelfer gab. Nach Zahlen des Landeskontrollverbandes sollten es inzwischen sogar fast 600 sein.

In NRW gab es im letzten Jahr 5.381 Milchviehhalter mit rund 400.000 Kühen - davon würden rund 68.000 von Melkrobotern gemolken. Rund 75 % aller Landwirte, die neue Melktechnik brauchen, entschieden sich für die Roboter-Variante, gab die Kammer an.

Der Hauptgrund für diese Investition ist nach Angaben der Kammer die hohe Arbeitsbelastung der Milchviehhalter. Melkroboter arbeiten auch am Wochenende und rund um die Uhr mehrmals täglich. Der Landwirt muss jedoch trotzdem noch regelmäßig nach seinen Kühen schauen. Auch die Datenauswertung am Computer nimmt zu, denn der elektronische Melker liefert eine Flut von Daten über die Milchmenge und -qualität, die der Landwirt regelmäßig kontrollieren muss. 

Dennoch bedeutet ein Melkroboter eine Entlastung, der Freiraum für andere Arbeiten im Betrieb oder die Familie schafft. 

Mit Material von LWK NRW, AgE
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