Rinder im Stall
Ellen Hartmann | am

Kind mit Rindertuberkulose infiziert

Im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat sich ein Kind im vergangenen Dezember mit Tuberkulose angesteckt.

Derzeit sei das Kind in medizinischer Behandlung, jedoch symptomfrei, heißt es von Animal-Health-Online (AHO). Angesteckt habe sich das Kind wahrscheinlich durch die Rinder der Familie, denn hier konnte das Tuberkulose-Bakterium nachgewiesen werden.

Alle Rinder des Bestandes wurden aufgrund einer Vielzahl positiver Fälle vorsichtshalber getötet und unschädlich beseitigt. Der Betrieb wurde amtlich gesperrt, sodass keine Produkte in den Lebensmittelhandel gelangen konnten. Bei weiteren Untersuchungen konnte auch bei zwei weiteren Mitgliedern der Familie das Bakterium festgestellt werden. Auch sie werden medizinisch betreut.

Eintrag in den Bestand bisher unklar

Deutschland gilt als amtlich frei von Rindertuberkulose. Es bleibt unklar, wie der Erreger in den Bestand gelangt ist. 

Eine Übertragung vom Rind auf den Menschen ist zudem sehr ungewöhnlich, in der Regel bricht die Krankheit beim Menschen nicht aus. Es vergeht meist eine längere Zeit, bis Symptome auftreten. Bei dem infizierten Kind werde von einer geringen Ansteckungsgefahr ausgegangen, heißt es von AHO.

Mit Material von AHO
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