Schild mit Warnung vor ASP
Anne-Maria Revermann | am

Landvolk Niedersachsen warnt vor ASP

Die Ferien-Reisewelle steht bevor. Daher warnt das Landvolk Niedersachsen vor einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP).

Die Gefahr, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Westpolen auch nach Deutschland gelange, sei hoch, teilte der niedersächsische Landvolk am Montag (13. Juli) in Hannover mit. Das ASP-Virus könne nicht nur von Wildschweinen, sondern auch über Lebensmittel, Kleidung und Gegenstände übertragen werden. Selbst ein auf einem Parkplatz weggeworfenes Salamibrot könne die Krankheit weiterverbreiten.

"Ein Einschleppen nach Deutschland hätte nicht nur schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Wild- und Hausschweinbestände, sondern auch für die landwirtschaftliche Schweineproduktion und -vermarktung, weil Deutschland von Handelsrestriktionen betroffen wäre", so der Vorsitzende des Landvolk-Tierseuchenausschusses, Georg Meiners.

In den vergangenen Wochen habe es auch mehrere Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest bei Hausschweinbeständen in Polen gegeben. Unter Wildschweinen grassiert die Afrikanische Schweinepest vor allem in Ungarn, Polen und Rumänien.

Mit Material von dpa
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