Ferkel in einem Schweinestall
Janina Schuster | am

Livestream-Fragestunde: Wie sieht die Zukunft der Tierhaltung aus?

Mit dem gesellschaftlichen Diskurs zur Tierhaltung in der Landwirtschaft, stehen Landwirte wie auch Berater der LWK vor völlig neuen Herausforderungen. Welche das sind und wie es nun weitergehen könnte, soll im Livestream der LWK Niedersachsen thematisiert werden.

"Ein einfaches ,weiter soʻ wird nicht mehr akzeptiert – neue Haltungsformen und Strategien sind gefragt", kommentiert Hermann Hermeling, Kammer-Vizepräsident und selbst Schweinehalter die anstehenden Veränderungen in der Landwirtschaft. "Deshalb stehen nicht nur die Landwirtinnen und Landwirte, sondern ganz besonders auch die Beraterinnen und Berater der Landwirtschaftskammer Niedersachsen vor großen Herausforderungen." Die landwirtschaftliche Haltung von Schweinen, Rindern und Geflügel steht vermehrt im Fokus gesellschaftlicher Debatten. Der Verbraucher möchte mehr Tierwohl, Ökolandbau und hat hohen Informationsbedarf. Den Landwirt wiederum belasten schwankende Marktpreise. Das bringt unweigerlich höhere Ansprüche an die Erzeuger mit sich.

Fachleute beantworten Fragen

Wie diese aussehen, möchte die Landwirtschaftskammer Niedersachsen in einer Livestream-Fragestunde besprechen und klären. Dafür hat sie Fachleute eingeladen, die sich während der Fragestunde am 20. April von 11:00 bis 12:30 den Fragen der Teilnehmer stellen. Zu den Experten gehören Kammer-Vizepräsident Hermeling und Fachbereichsleiter Diekmann, Dr. Heiko Janssen, Leiter des LWK-Sachgebiets Tierhaltung, Dr. Ulrich Klischat, Leiter des LWK-Fachbereichs Ökologischer Landbau sowie Fred Arkenberg, Vorsitzender des Ausschusses Tierhaltung der LWK. Die Fragen können Interessierte vorab per Mail an die LWK senden oder aber live im Chat stellen.

Mit DigiSchwein und PumaZu zu mehr Erkenntnissen

Die LWK begegnet den künftigen Anforderungen bereits seit vielen mit diversen Projekten und Erprobungen und sammelt Erkenntnisse über unterschiedliche Haltungsformen, Fütterungsstrategien und die Auswirkungen auf die Gesundheit und das Verhalten der Tiere. Auch die Entwicklungen in Bezug auf die Emission klimarelevanter Gase stehen im Fokus. "Die Erkenntnisse unserer zahlreichen Projekte fließen in unsere Veröffentlichungen und Beratungsempfehlungen ein, mit denen wir die Betriebe in ihrer täglichen Arbeit so praxisnah wie möglich unterstützen wollen", erklärt Dr. Ludwig Diekmann, Leiter des LWK-Fachbereichs Tierzucht, Tierhaltung, Versuchswesen Tier und Tiergesundheitsdienste. So arbeitet die Landwirtschaftskammer derzeit mit Partnern aus Wissenschaft, Forschung und Industrie an einigen aktuellen Projekten, wie zum Beispiel "DigiSchwein" zur Entwicklung eines Frühwarnsystems. Das Projekt "PumaZu" befasst sich mit der Verbesserung der Tiergesundheit und Stallklimaoptimierung in Putenmastställen.

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