Dichtgedrängte Schweine im Stall
Christel Grommel | am

Salmonellenrisiko in Schweinemast gering wie nie

Das belegen die aktuellen Zahlen des QS-Salmonellenmonitorings für das Jahr 2020: Der Anteil positiver Salmonellentiter ist weiter rückläufig.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die kritische Salmonelleneinstufung (Kategorie III-Betriebe) um 50 % zurückgegangen. In diesem Jahr zeigten nur noch 1,6 % aller knapp 20.000 Schweinemastbetriebe ein erhöhtes Risiko. 2019 waren es noch 3,3 % aller Betriebe.

Das Salmonellenmonitoring zeigt Wirkung: Seit der Einführung im Jahr 2003 konnte der Anteil der Betriebe mit hohem Salmonellenrisiko deutlich reduziert werden. Schweinehalter im QS-System, die Tiere für die Schlachtung abgeben, sind dazu verpflichtet, am QS-Salmonellenmonitoring teilzunehmen. 

Die ISN freut sich über den Erfolg. Die Ergebnisse des Monitorings zeigten, dass die Anstrengungen der Landwirte erfolgreich seien und Maßnahmen zur Verbesserung des Salmonellenstatus in den Betrieben griffen. Es sei zu beachten, dass es sich bei den QS-Ergebnissen um Antikörper gegen Salmonellen handele, also keine aktuellen Salmonellen-Infektionen zum Zeitpunkt der Schlachtung. 

Mit Material von ISN

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