Polizisten bei einer Demonstration.

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Ellen Hartmann | am

Nach Schlachthofbesetzung: Aktivist bekommt 15.600 Euro Strafe

Nachdem ein Aktivist im Herbst 2019 eine Großschlachterei in Schleswig-Holstein besetzt hat, hat das Landgericht Kiel ihn jetzt zu einer hohen Schadenersatzzahlung verurteilt.

Im Oktober 2019 hatte der Aktivist einen zur Tönnies-Gruppe zugehörigen Schlachthof besetzt. Jetzt ist er zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von 15.600 Euro verurteilt worden und muss zudem die Kosten des Rechtsstreits in Höhe von 1.134 Euro zahlen.

Was war passiert?

Zusätzlich verurteilte das Gericht den Aktivisten dazu, das Gelände des Schlachthofes nicht mehr zu betreten, ansonsten drohe ihm eine Strafe von bis zu 250.000 Euro.

Nach Polizeiangaben solle der Verurteilte mit rund 60 weiteren Personen im Oktober 2019 auf dem Dach des Schlachthofes aufgehalten haben. Weitere Demonstranten hatten sich damals an einen Außenzaun gekettet. Im Anschluss an die Demonstration wurden gegen die Aktivisten Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch und Nötigung eingeleitet.

Mit Material von aho
Protestaktion, Landwirte versammeln sich vor Tönnies-Werk in Rheda-Wiedenbrück

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