Ferkel wird in einem Narkosegerät mit Isofluran für die Kastration betäubt
Christel Grommel | am

Schulungskurse zur Ferkelkastration mit Narkose sind gefragt

Fünf Monate vor dem Aus für die betäubungslose Kastration von Ferkeln sieht Agrarministerin Barbara Otte-Kinast die Vorbereitungen für die Umstellung auf gutem Weg.

Die Nachfrage für Schulungskurse der Landwirtschaftskammer (LWK) sei sehr groß. In den Kursen wird gezeigt, wie Ferkel unter Narkose und bei Beachtung des Arbeitsschutzes der Landwirte richtig kastriert werden.

"Ganz viele Landwirte haben sich mittlerweile auch die Anschaffung der rund 9.000 Euro teuren Betäubungsgeräte vom Bundesministerium mit 5.000 Euro bezuschussen lassen", gab die Ministerin an.

Auch der Handel scheine sich jetzt zu bewegen und sei bereit, Fleisch von geimpften Tieren zu nehmen. Die Impfung vermeidet den strengen Ebergeruch. Die Vermarktung dieses Fleisches sei allerdings noch schwierig.

Mit Material von dpa

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