Wildschweinrotte auf Grünland
Renate Bergmann | am

Schweinepest in Westpolen in "Phase maximalen Wachstums"

Die Fälle von ASP in Polen werden in den nächsten Wochen zunehmen, sagt Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD).

Nach Einschätzung von Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD) steigt die Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest. Er erwartet in den kommenden Wochen steigende Fallzahlen und geht von einer weiteren, schwer abzuschätzenden Ausbreitung der Seuche aus.

Die Seuche befinde sich in Westpolen in einer „Phase des maximalen Wachstums“, sagte Backhaus (SPD) am Montag (16. Dezember) in Schwerin unter Berufung auf das Friedrich-Loeffler-Institut in Greifswald. Mecklenburg-Vorpommern habe im vergangenen Jahr 50 Kilometer Elektrozaun angeschafft. Damit sollen im Fall eines ASP-Ausbruchs die Fundorte infizierter Tiere  weiträumig abgesperrt werden, um so eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Brandenburg wolle in den nächsten Tagen einen Zaun auf den Oderdeich errichten, sagte Backhaus.

In Deutschland ist bisher kein Fall der Afrikanischen Schweinepest bei einem Wild- oder Hausschwein bekannt, aber schon beim ersten Nachweis drohen wirtschaftliche Folgen:

  • Schweinefleischexporte in Länder außerhalb der EU wie nach China oder in andere asiatische Länder würden gestoppt.
  • Innerhalb der Europäischen Union könnte der Handel hingegen weitgehend aufrechterhalten werden.

In China hat die Krankheit die Schweinebestände stark dezimiert und die Fleischpreise deutlich in die Höhe getrieben - und damit die  Lebenshaltungskosten insgesamt.

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