Laborantin untersucht Fleisch
Ellen Hartmann | am

Spanien finanziert In-vitro-Fleisch

Für mehr Tierwohl wird weltweit in Laboren am sogenannten In-vitro-Fleisch geforscht. Das Produkt soll wie Fleisch schmecken und aussehen - nur, dass kein Tier dafür sterben muss. Spanien will die Produktion jetzt mit staatlichen Geldern fördern.

Wie verschiedene spanische Medien berichten, sei für ein Verbundprojekt namens „Culturedmeat“ finanzielle Unterstützung in Form von staatliche Geldern zugesagt worden. Gefördert werden solle die Produktion vom Zentrum für die Entwicklung industrieller Technologie (CDTI), welches dem Wissenschaftsministerium in Madrid angehöre. Dabei handele es sich um ein Projekt mehrerer Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Rund 3,7 Euro Fördermittel seien bisher für die Entwicklung von Rind-, Schweine- sowie Geflügelfleisch eingeplant.

Für Tierwohl und den Klimaschutz

„Culturedmeat“ werde unter anderem vom Unternehmen Biotech Foods sowie den Fleischverarbeitern Argal und Martínez Somalo getragen. Ziel sei es künstliches Fleisch mit gesundheitlichen Zusatznutzen herzustellen, so die Medienberichte. Das Produkt solle zu Vermeidung von Krankheiten wie Darmkrebs und der Fettstoffwechselstörung Dyslipidämie beitragen und gesunde Fette und funktionelle Inhaltsstoffe beinhalten. Laut Biotech Foods könne das Laborfleisch allerdings keine gesunde Ernährung ersetzen. Allerdings solle mit diesem Produkt ein Beitrag für mehr Tierwohl, zum Klimaschutz und zur Vorbeugung von Krankheiten geleistet werden.

Mit Material von AgE
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