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Anne-Maria Revermann | am

Umsatz bei Tönnies geht weiter zurück

Geringe Erzeugerpreise, die Coronakrise und die Schweinepest machen dem Fleischkonzern zu schaffen. Tönnies macht immer weniger Umsatz.

Bei Tönnies sank der Umsatz von 2021 gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent und ging auf rund 6,2 Milliarden Euro zurück. Nach Angaben von Tönnies ist der Umsatzrückgang vor allem auf die durchgängig niedrigen Erzeugerpreise und stark gesunkene Tierzahlen in Deutschland zurückzuführen. Hinzu kommen die Auswirkungen der Coronapandemie und der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Der Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren sei automatisch zurückgegangen. Bereits 2020 waren die bei Tönnies Erlöse gesunken. Jedoch um nur drei Prozent, obwohl das Stammwerk in Rheda-Wiedenbrück wegen eines Coronaausbruchs für etwa vier Wochen geschlossen blieb.

Tönnies fehlt Auslastung

„Wir sind extrem unter Wasser, in tiefroten Zahlen – und zwar nicht Tönnies allein, sondern die gesamte Schlacht- und Zerlegebranche“, so Tönnies 2021 im ARD nach Angaben des Handelsblattes. Tönnies fehle die Auslastung. Wettbewerber Westfleisch machte 2021 einen Verlust von zwölf Millionen Euro, der Umsatz sank um gut neun Prozent auf 2,56 Milliarden Euro.

Mit Material von AgE, Handelsblatt

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