Ferkel im Stall
Anne-Maria Revermann | am

Vechta: Abgesang auf die lokale Betäubung bei Ferkeln?

Beim Dammer Veredlungstag sorgte der agrarpolitische Sprecher im Bundestag Albert Stegemann (CDU) zum Thema Kastration für Sorge.

Im Mekka der Schweinezucht im Kreis Vechta trafen sich Abgeordnete der vier großen Parteien zum Dammer Veredelungstag 2019. Für eine negative Überraschung sorgte CDU-Mann Albert Stegemann, selbst Landwirt im Landkreis Grafschaft Bentheim.

Er hält den Vierten Weg in der heiß diskutierten Kastrationsfrage für kaum umsetzbar.

Hoffnungen auf Lokalanästhesie zunichte gemacht

"Das Gutachten zur lokalen Schmerzausschaltung wird in zwei Jahren nicht fertig sein", machte er die Hoffnungen der Anwesenden auf eine Lokalanästhesie zunichte. Die Zeit, die Forschungen zu Ende zu bringen, das Gutachten zu erstellen und das Medikament umzuwidmen und zuzulassen, sei einfach zu knapp.

Vierter Weg: Wahrscheinlichkeit bei unter 50 Prozent

"Wir wollen den Vierten Weg, aber ich sehe die Wahrscheinlichkeit bei unter 50 Prozent", so Stegemann, der den Schwarzen Peter damit in Richtung Pharmaindustrie lenkte, die das aufwendige Verfahren nur bei entsprechender Nachfrage angehe.

Dass im deutschen Gesetz eine Schmerzausschaltung und nicht, wie in anderen Ländern, eine Schmerzlinderung gefordert ist, erschwere die Situation, räumte er ein.

Mehr zum Dammer Veredlungstag lesen Sie in der LAND & Forst 03/19.

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