Wildschwein im Wald

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Anne-Maria Revermann | am

Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg

In Brandenburg gibt es einen amtlichen Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Ein Wildschwein soll infiziert sein.

ASP-Verdachtsfall in Deutschland: Das Landeslabor Berlin-Brandenburg hat den Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein-Kadaver festgestellt, der nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Spree-Neisse-Kreis gefunden wurde.

Darüber informiert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) am Mittwoch (9. September).

Deutschland nicht mehr ASP-frei?

Eine Probe des Wildschwein-Kadavers sei derzeit auf dem Weg zum Friedrich-Loeffler-Institut in Riems, dem nationalen Referenzlabor. Dort wird sie virologisch untersucht. Sollte sich der ASP-Verdacht bestätigen, wäre Deutschland ab morgen nicht mehr ASP-frei.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner wird morgen (10. September) über das Ergebnis informieren.

Umfangreicher Schutzkreis geplant

Das infizierte Wildschwein sei in der Nähe von Schweinebeständen in Oder-Spree gefunden worden, erklärte Gundula Teltewskaja, Beigeordnete im Landkreis Oder-Spree. Teltewskaja geht aber in einer ersten Einschätzung davon aus, dass im Vier-Kilometer-Umkreis keine Hausschweinbestände vorhanden seien. Konkret könne dies jedoch erst am Donnerstag geklärt werden.

Klar sei, dass es einen weiteren, umfangreicheren Schutzkreis geben müsse. Für Donnerstag sei eine Sitzung des kreislichen ASP-Katastrophenstabes angesetzt.

Mit Material von BMEL, MOZ

ASP: Größtes Ausbreitungsrisiko ist der Mensch

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