Stockente auf einem See
Anne-Maria Revermann | am

Vogelgrippe in Niedersachsen

Eine Stockente, die im Landkreis Cuxhaven geschossen wurde, hatte das hochansteckende Geflügelpest-Virus vom Subtyp H5.

Eine entsprechende Bestätigung erhielt das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium (ML) aus dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Außerdem wurde bei einer weiteren Wildente (Pfeifente) aus dem Landkreis Cuxhaven der Virus vom Subtyp H5 nachgewiesen.

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast ruft Geflügelhalter in Niedersachsen dazu auf, ihre Tiere zu schützen und die Biosicherheitsmaßnahmen konsequent auf den Betrieben umzusetzen.

Auch in anderen norddeutschen Küstenländern wurden in den vergangenen Tagen zunehmend infizierte, verendete Wildvögel gefundenIn Schleswig-Holstein wurde die Geflügelpest auf einem kleinen Hühnerhof festgestellt.

 

 

Stallpflicht für Freilandgeflügel?

Das Landwirtschaftsministerium hat die niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte aufgefordert, eine Risikobewertung nach den Vorgaben der Geflügelpest-Verordnung durchzuführen. Diese ist Voraussetzung dafür, eine Stallpflicht für Freilandgeflügel anzuordnen.

Die Bevölkerung ist aufgerufen, "unnormale" Verhaltensweisen bei Wasservögeln - zum Beispiel unkoordiniertes Kopfkreisen - sowie Totfunde von Wildvögeln den Veterinärbehörden sofort zu melden.

Zuletzt war die Geflügelpest in Niedersachsen vergangenen März im Kreis Aurich gemeldet worden.

 

 

Puten-Stall.jpg
Produkte entdecken

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✓ Mehrleser-Funktion

✓ Artikel merken und teilen

✓ exklusiv: Audio und Video

✓ 1 Tag früher informiert

 
Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • Thema der Woche: Wiederbewaldung im Harz - Schutzschirm aus toten Fichten
  • Agrarpolitik: EU verschärft die Klimaziele
  • Pflanzenbau: Richtiger Einsatz von Siliermitteln

JETZT DAS WOCHENBLATT KENNENLERNEN – GEDRUCKT ODER DIGITAL!

Reinschnuppern: 12 Ausgaben ab 10€

Jetzt bestellen