Die Region Hannover ordnet ab morgen (15. Dezember) in den Orten Fuhrberg, Berkhof, Elze und Meitze eine Aufstallungspflicht an.

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Ellen Hartmann | am

Vogelgrippe in der Region Hannover: Aufstallungspflicht ab Mittwoch

Nach einem Geflügelpest-Ausbruch im Landkreis Celle ordnet die Region Hannover ab morgen (15. Dezember) eine Aufstallungspflicht für den Ortsteil Fuhrberg der Stadt Burgwedel sowie die Orte Berkhof, Elze und Meitze der Gemeinde Wedemark an.

Laut der Region Hannover gehören diese Orte zur Überwachungszone, die im Umkreis von rund zehn Kilometern um den von der Vogelgrippe betroffenen Betrieb in Wietze im Landkreis Celle gezogen wurde. "Nach der Verfügung der Region dürfen die Geflügelhalterinnen und -halter in diesen Bereichen ihre Tiere ab Mittwoch, 15. Dezember, nicht mehr im Freien, sondern nur noch im Stall oder unter einer entsprechenden Schutzvorrichtung halten", heißt es von der Region weiter. 

Vogelgrippe: 81 Geflügelbetriebe betroffen

Wer Geflügel hält, muss dafür sorgen das die Haltung nach oben durch eine dichte Abdeckung sowie seitlich gegen Wildvögel gesichert ist. Diese Tiere dürfen nicht in Ställe eindringen. Zwar dürfen Netze und Gitter zur Kontaktvermeidung der Tiere genutzt werden, jedoch nur, wenn sie als Abdeckung nach oben eine Maschenweite von nicht mehr als 25 Millimeter aufweisen. Von der Anordnung sind nun 81 Geflügelhaltungen mit rund 134.000 Tieren betroffen. Die Region Hannover fordert zudem alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter der Region dazu auf, sich beim Fachdienst Verbraucherschutz und Veterinärwesen zu registrieren. Dies können Sie unter (0511) 616-22095 tun, sollten Sie dies noch nicht getan haben. 

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Keine Erzeugnisse und Tiere aus Überwachungszone ein- oder ausbringen

Auch gilt: In die nun festgelegten Überwachungszone dürfen bestimmte Tiere und Erzeugnisse weder eingebracht noch ausgebracht werden. Hierzu zählen "Vögel, Fleisch von Geflügel und Federwild, Eier, Gülle und Mist sowie Futtermittel, die aus einem vogelhaltenden Betrieb stammen", so die Region Hannover. Von dem Verbot ausgenommen sind allerdings Erzeugnisse tierischen Ursprungs, welche mit speziellen Wärmeverfahren behandelt worden sind und damit als sichere Waren gelten. Zusätzlich sind Produkte, die vor dem 1. Dezember erzeugt oder gewonnen wurden, von der Anordnung nicht betroffen.  Ausnahmegenehmigungen für Einzelfälle sind bei der Region Hannover zu erfragen. Informationen gibt es unter (0511) 616-22095 oder fdvv@region-hannover.de.

Auf strenge Biosicherheitsmaßnahmen achten!

Zusätzlich zur Stallpflicht und den Verbringungsbeschränkungen gelten in der Überwachungszone auch bestimmte Biosicherheitsmaßnahmen. So müssen alle Geflügelställe gegen den Zutritt Dritter gesichert werden. Auch dürfen die Ställe nur mit Schutzkleidung betreten werden. Hier sollten Halter auch darauf achten, dass Hände und Schuhzeug vor dem Betreten und nach dem Verlassen des Stalls gereinigt und desinfiziert werden müssen. Weiter müssen alle Halter ihren Bestand täglich selbst überprüfen und sofort Auffälligkeiten wie erhöhte Verlustrate, reduzierte Legetätigkeit der Region Hannover unverzüglich melden. Das Aufstallungsgebot gilt ab Veröffentlichung bis auf Widerruf, so die Region. 

Als Veterinärbehörde ist die Region Hannover für 20 Städte und Gemeinden im Regionsgebiet außerhalb der Landeshauptstadt zuständig. In dieses Gebiet fallen 2.400 Geflügelbetriebe mit insgesamt 497.000 Enten, Hühnern, Puten und Gänsen. 

Mit Material von Region Hannover

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