Tomatenpflanze mit Früchten

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Janina Schuster | am

Was tun gegen Blütenendfäule bei Tomaten?

Den ganzen Sommer erfreut man sich an den wachsenden Tomatenpflanzen, um bei der Ernte festzustellen, dass die Früchte nicht essbar sind. Dunkle Flecken auf den Tomaten machen sie ungenießbar. Wie lässt sich das verhindern?

Das Ende des Sommers läutet meistens auch die Ernte selbstgezogener Tomaten ein. In etwa zu dieser Zeit fällt vielen Hobbygärtnern und Hobbygärtnerinnen auf, dass einige Tomaten dunkle und glasige Stellen im unteren Bereich der Frucht aufweisen. Die Früchte trocknen an der Blütenansatzstelle ein und werden ungenießbar. Diese dunklen Stellen sind erkennbare Merkmale der Blütenendfäule. Wer nun an Pilze oder gar Schädlinge denkt, liegt jedoch falsch. Blütenendfäule weist auf ein Versorgungsproblem der Tomatenfrüchte hin.

Tipp 1 und 2: Wasser- und Kalziummangel im Auge behalten

Die Tomatenpflanzen leiden häufig unter Kalzium-Mangel. In der Regel ist Kalzium ausreichend im Gartenboden vorhanden, doch gelang dieser wichtige Pflanzennährstoff nicht immer in ausreichender Menge in die Früchte. Für Tomaten ist eine regelmäßige Wasserzufuhr wichtig. Einen Wassermangel verzeihen sie insbesondere in Kübeln eher selten. Denn es ist das Wasser, welches die Nährstoffe dorthin zieht, wo sie gebraucht werden: nach oben in die Tomatenfrüchte.

Tipp 3: unnötige Blätter entfernen

Das regelmäßige Gießen beugt der Blütenendfäule demnach vor. Zusätzlich ist es hilfreich, die Tomatenblätter unterhalb des ersten Fruchtstands auszubrechen. So kann das Kalzium nicht in diese Blätter geleitet werden. Der so wichtige Nährstoff gelangt somit in höherer Konzentration in die Früchte. Mit diesen Tipps wird die Gefahr der Blütenendfäule zumindest verringert.

Hier noch ein paar Tipps auf einen Blick:

  • Biogärtner nutzen bei akutem Kalziummangel Gesteinsmehl oder Algenkalk um die erkrankte Pflanze herum. Seien Sie aber vorsichtig mit dem einschlämmen, damit keine Wurzeln beschädigt werden.
  • Gerade in der Wachstumsphase sollten Sie Tomaten regelmäßig auf diese Weise versorgen (circa ein- bis zweimal pro Woche). Achten Sie auch darauf die Tomaten in Maßen mit organischem Dünger zu versorgen und regelmäßig zu gießen.
  • Befallene Früchte sind übrigens nicht verdorben. Sie können die befallenen Stellen einfach abschneiden und essen.
Mit Material von NDR & k&r
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