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Dr. Albert Hortmann-Scholten, LWK Niedersachsen | am

Ukraine-Krieg setzt Biomarkt unter Druck

Die Lebensmittelpreise sind drastisch gestiegen. Allerdings schrumpft bei vielen Produkten die Spanne zwischen konventioneller und Bio-Ware. Woran liegt das, sind die Preisspielräume für Bio-Produkte ausgereizt?

Seit Beginn des Ukrainekriegs haben sich Lebensmittelpreise spürbar verteuert. Hohe Energie- und Lebensmittelpreise bleiben voraussichtlich auch im 2. Halbjahr 2022 die maßgeblichen Inflationstreiber. Die Verbraucherpreise sind jedoch häufig prozentual stärker gestiegen als die Erzeugerpreise in der Landwirtschaft. Die Vermarktungsspanne, das heißt die Differenz zwischen dem Erzeuger- und Konsumentenpreis im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) erreicht bei vielen Produkten, wie bei Rind- und Schweinefleisch, neue Höchststände.

Warum verteuern sich Bioprodukte nicht?

Wie ist das zu erklären? Warum sind die Preisspielräume für Bio-Produkte begrenzt? Seit Jahresbeginn beschleunigt sich der Preisauftrieb der meisten Produktionskosten sowohl in der Erzeugung von konventionellen als auch Bioprodukten deutlich. Die Entwicklung ist bei Milch- und Fleischerzeugnissen aber auch pflanzlichen Produkten zu beobachten. Energieintensive Produktionsverfahren haben sich überproportional verteuert, was man unter anderem bei manchen Obst- und Gemüsesorten beobachten kann. Allerdings stellt sich die Frage, warum sich Bioprodukte im LEH weniger stark verteuert haben als die Verbraucherpreise konventioneller Lebensmittel.

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