Wildschweinrotte auf Grünland
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Afrikanische Schweinepest: Die aktuellen Fälle (Ticker)

Ein Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Polen wurde aktuell 12 km von der deutschen Grenze entfernt festgestellt.

Nachfolgend haben wir für Sie alle ASP-Fälle seit Anfang 2019 in Polen und Belgien aufgelistet. Aktuell ist das Virus in Polen in einer Entfernung von 12 km von der deutschen Grenze entfernt aufgetreten.

Die Afrikanische Schweinepest verbreitet sich auch in Ländern wie Rumänien, Serbien, in großen Teilen Chinas und Vietnams, Russland, in der Mongolei sowie weiteren asiatischen und vielen afrikanischen Staaten. Diese werden in diesem Artikel aber nicht gesondert aufgeführt.

Infos zum aktuellen Seuchengeschehen in Polen, Belgien, im Baltikum, in Bulgarien, Rumänien, Serbien, der Ukraine und Ungarn finden Sie auch auf der Homepage des Friedrich-Löffler-Instituts in Greifswald/Insel Riems.

Die Verbreitungskarte mit den Vorkommen aktueller Fälle wird dort in wöchentlichen Abständen aktualisiert. Sie stellt deshalb nicht die tagesaktuelle Situation dar. Sie zeigt die Lokalisation der seit 1. Januar 2016 an das ADNS (Animal Desease Notification System) gemeldeten Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Osteuropa in Hausschweinebetrieben und Wildschweinen.

Die Karte des FLI enthält seit 15. Januar 2019 keine Restriktionszonen mehr. Die gemäß den veröffentlichten Durchführungsbeschlüssen der EU-Kommission eingerichteten Restriktionsgebiete entnehmen Sie einer regelmäßig aktualisierten Karte auf der Homepage der Europäischen Union.

21. Januar 2020: 12 km vor deutsch-polnischer Grenze

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt näher an Deutschland heran. Am Dienstag (21. Januar) wurde in Polen, zwölf Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, ein neuer Fall der für Menschen ungefährlichen Tierseuche gemeldet. Das teilte ein Sprecher des Agrarministeriums in Dresden am Mittwoch (22. Januar) mit. Der Fundort liegt im Kreis Zaganski (Woiwodschaft Lebus), östlich von Bad Muskau (Landkreis Görlitz).

Die Bedrohungslage für den Freistaat Sachsen sei dennoch unverändert. Die Präventionsmaßnahmen würden regelmäßig überprüft. Es bestehe enger Kontakt zu den Behörden im Nachbarland und es entstünden Schutzzäune entlang der Lausitzer Neiße.

Mit Material von dpa

2. Januar 2020: 21 km vor deutsch-polnischer Grenze

Ein positiv auf ASP getesteter Wildschwein-Kadaver wurde nach Angaben des Bundesagrarministeriums vom 2. Januar nur 21 Kilometer von der Grenze entfernt gefunden. Insgesamt sind dem Ministerium acht neue Schweinepest-Fälle von den polnischen Behörden angezeigt worden. Ein weiteres mit dem Virus infiziertes totes Wildschwein lag demnach 32 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt.

Im Grenzgebiet zu Polen besteht nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) vom 23. Dezember ein hohes Risiko, dass die Schweinepest durch wandernde Wildschweine auf Deutschland übergreift. Bisher betrug die kürzeste Entfernung eines bekannten Falles in Polen zur Grenze nach Deutschland 40 Kilometer.

Der Bau von mobilen Elektrozäunen zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg ist fast abgeschlossen. Im Landkreis Spree-Neiße fehlen noch etwa fünf Kilometer, die bis Montag fertiggestellt werden sollen. Insgesamt sollen die mobilen Elektro- und Duftzäune von Frankfurt (Oder) aus nach Süden rund 120 Kilometer bis zur sächsischen Grenze reichen.

Die Behörden beider Länder stehen dazu im Austausch, nach Angaben der Bundesregierung ist Deutschland auf den Ernstfall vorbereitet. Im Januar soll es in Warschau ein Treffen der Chef-Tierärzte beider Länder geben.

Für Menschen ist die Tierseuche ungefährlich. Die deutschen Bauern sind aber besorgt. Denn beim ersten Nachweis bei einem Wild- oder Hausschwein würde Deutschland den Status als "seuchenfrei" verlieren. Es drohten Exportstopps für Schweinefleisch etwa nach Asien.

Mit Material von dpa

20. Dezember 2019: Neuer Fall in Belgien und neuer Fall in Polen

In Belgien wurde laut agrarheute.com die infizierte Karkasse eines Wildschweins rund 2 km außerhalb der inneren Beobachtungszone gefunden. Das geht aus den Daten hervor, die der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) vorliegen und wurde vom Landwirtschaftsministerium der Wallonie bestätigt.

Anfang Dezember fand man die Knochen eines Tieres, das bereits drei bis sechs Monate tot gewesen sein muss, in der Nähe des Dorfes Assenois. Es ist der erste Fund eines ASP-positiven Kadavers in der Gemeinde Neufchâteau. Möglicherweise wurde das Tier bei einer Suche aufgrund der dichten Vegetation übersehen. Das innere Beobachtungsgebiet wird als Folge dieses Fundes erweitert, bestätigten die Behörden.

In dieser Woche wurde nach Angaben des BMEL in Polen nur 40 km von der deutsch-polnischen Grenze ein weiterer Fall von ASP gemeldet.

Mit Material von agrarheute.com, BMEL

6. Dezember 2019: 42 km von deutsch-polnischer Grenze entfernt

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet den Polen große Sorgen. Drei Wochen nach einem Ausbruch in der polnischen Woiwodschaft Lebus wurde jetzt erstmals in der Woiwodschaft Großpolen der Erreger bei einem verendeten Wildschwein festgestellt.

Das Tier wurde laut Nachrichtenagentur PAP in der Nähe der Ortschaft Keblowo rund 70 km südwestlich von Posen (Poznan) entdeckt. Das sei zwar wieder weiter von der deutschen Grenze entfernt, aber die polnischen Behörden sind sehr besorgt, da in der Region Großpolen 3,5 Mio. Hausschweine gehalten werden.

Erst am 3. Dezember war der Virus bei einem toten Wildschwein in der Nähe Nowogrod Bobranski in der Woiwodschaft Lebus gefunden worden. Dieser Ort liegt nur gut 42 km von der deutsch-polnischen Grenze entfernt.

20. November 2019: Neuer Sprung in Polen

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) hat einen großen Sprung in Richtung Deutschland gemacht: Innerhalb weniger Tage bestätigte die oberste Veterinärbehörde den Nachweis des Virus bei zwei Wildschweinen in der westpolnischen Wojewodschaft Lebus.

Zwischen den bisherigen Seuchengebiet in Polen und der neuen Zone liegen rund 250 km. Außerdem liegt der neue Seuchenherd nur knapp 80 km von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. 

Die Behörden bestätigten schließlich bei 18 tot aufgefundenen Wildschweinen den Fund des ASP-Virus. Alle Tiere wurden innerhalb des kontaminierten Gebiets und der ausgewiesenen Pufferzone gefunden. Seit vergangenen Donnerstag ist die Zahl der an ASP verendeten Wildschweine somit auf 20 gestiegen.

Um das Finden infizierter Tiere zu beschleunigen, ist auch die polnische Armee mit Sucheinheiten im Infektionsgebiet unterstützend tätig. Außerdem wurde mit dem Bau eines Zauns um den ersten Fundort begonnen. Die Errichtung eines zweiten Zauns um die Pufferzone ist ebenfalls beschlossen.

Mit Material von agrarheute.com

4. November 2019: Neuer Fall in Belgien

In der Provinz Luxemburg in Belgien wurde Ende Oktober im Beobachtungsgebiet ein totes Wildschwein gefunden, das mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert war. Es war der erste Fund nach fast zwei Monaten.

An den Anfang Oktober getroffenen Maßnahmen zur Bekämpfung ändert der Fund nichts, allerdings wird die Frist für die Tilgung der ASP in dem Land erneute um mehrere Wochen verlängert. Erst wenn 12 Monate lang kein neues infiziertes Tier gefunden werde, könne man von der Ausrottung des Virus sprechen.

19. Juli 2019: Viele Neuinfektionen in Polen

Die Kette von Infektionen mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Polen reißt nicht. Zuletzt traf es wieder eine vergleichsweise große Herde. Die oberste Veterinärbehörde bestätigte den 20. Seuchenfall bei Hausschweinen seit Jahresbeginn in einem schweinehaltenden Betrieb in Masowien. Mehr als 3.300 Tieren wurden gekeult.

Der Hof liegt in einer sogenannten Roten Zone, in der wegen eines hohen Infektionsrisikos bereits Einschränkungen beim Viehverkehr und verschärfte Auflagen bestanden hätten. In der Nähe des Betriebes habe es in den vergangenen Monaten immer wieder Funde von infizierten Wildschweinen gegeben, zuletzt im Juni in nur 1 km Entfernung zum betroffenen Stall. Der aktuelle Fall sorgt auch deshalb für Aufsehen, da sich unweit davon weitere große Schweinehaltungen befinden.

Zwei weitere ASP-Ausbrüche bei Nutztieren wurden von den Behörden in dieser Woche in der Wojewodschaft Lublin nachgewiesen. Insgesamt müssen hier im Rahmen der Seuchenbestimmungen 361 Hausschweine getötet werden. Beide Betriebe befinden sich in der Gemeinde Niemce, in der es bis dahin noch nicht zu Seuchenfällen bei Hausschweinen gekommen sein soll.

Mit Material von AgE

4. Juli 2019: Belgien meldet neuen Fall

Im Südosten Belgiens wurde nach einem erneuten ASP-Fall bei Wildschweinen die Beobachtungszone erweitert. Der wallonische Landwirtschaftsminister Rene Collin schloss ein rund 7.000 ha großes Waldgebiet. Das bedeutet unter anderem ein Betretungsverbot. Die systematische Kadaversuche wird intensiviert, Wildschweine werden bejagt.

27. Juni 2019: Zwei weitere Landkreise in Polen betroffen

In Polen wächst die Sorge, dass sich die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter ausbreitet. So registriert die oberste Veterinärbehörde des Landes in der zweiten Juniwoche 24 neue ASP-Funde mit insgesamt 28 Wildschweinen.

Das sei zwar ein deutlicher Rückgang der Anzahl der Fälle, aber als problematisch wird die Verbreitung gesehen. Zwei der Funde traten in bisher ASP-freien Landkreisen auf. Medienberichten zufolge ist der eine Nachweis im Kreis Węgrowski rund 50 km entfernt vom nächsten bisher aufgetretenen ASP-Fall. Auch im Landkreis Zamość sei die Seuche zum ersten Mal aufgetreten; hier habe man allerdings im nahen Nachbarkreis bereits viele tote Wildschweine gefunden. Zudem gebe es bisher nicht bestätigte Hinweise auf Neuinfektionen in weiteren bis dahin nicht betroffenen Gegenden.

Fachleute zeigten sich überrascht, dass die Krankheit nach einer längeren Phase mit klarer geografischer Abgrenzung nun wieder vergleichsweise rasch über bisher nicht betroffene Regionen hinausgehe. Damit steige auch die Gefahr von Seuchenausbrüchen in Schweinehaltungen.

Mit Material von AgE

Anfang Juni 2019: 40 weitere Fälle in Polen

Über den Monatswechsel wurden in Polen 40 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt. Laut der obersten Veterinärbehörde stammen die Hälfte davon aus der Wojewodschaft Masowien südlich von Warschau. Weitere Infektionen sind in der benachbarten Wojewodschaft Lublin registriert worden. Besondere Aufmerksamkeit erregte allerdings ein ASP-Fall bei einem Wildschwein im Landkreis Płońsk in Masowien. Dieser sei offiziell der erste in diesem Landkreis gewesen. Damit habe sich das Seuchengebiet erneut ausgebreitet.

31. Mai 2019: Bisher größter ASP-Ausbruch in Polen

Im Osten Polens ist in einem großen Schweinebestand die Afrikanische Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Mit rund 8.000 betroffenen Tieren ist es der bisher größte ASP-Ausbruch in dem Land. 

Problematisch ist laut Medienberichten, dass in letzter Zeit viele Absetzer aus dem betroffenen Betrieb an weitere Schweinehalter verkauft worden sind. Die Bestände in den Betrieben würden nun ebenfalls auf ASP-Infektionen untersucht; allerdings seien bislang keine Anzeichen für kranke Tiere gefunden worden.

Mit Material von agrarheute.com

21. Mai 2019: ASP-Ausbruch in Ostpolen

In einem Schweinemastbetrieb im Nordosten Polens ist die Afrikanischen Schweinepest (ASP) ausgebrochen. Nach Angaben der Obersten Veterinärbehörde handelt es sich um einen Betrieb mit rund 1.800 Tieren in der Ortschaft Pieczonki in der Wojewodschaft Ermland-Masuren.

Der Hof befindet sich in der sogenannten roten Zone, also in einem Gebiet mit erhöhtem ASP-Risiko. Entsprechend den seuchenrechtlichen Vorgaben wird der betroffene Bestand gekeult. Zeitnah sollen Proben in benachbarten Schweinehaltungsbetrieben genommen werden.

Laut Behörden ist dies in 2019 erst der zweite ASP-Fall bei Hausschweinen. Der erste hatte im Januar allerdings nur einen vergleichsweise kleinen Betrieb mit insgesamt 67 Tieren betroffen. Allerdings sind in diesem Jahr schon mehr als 1.000 Seuchenfälle beim Schwarzwild registriert worden.

29. April 2019: Über 24 neue ASP-Fälle in Belgien

In der Provinz Luxemburg entdeckten die belgischen Behörden 25 neue ASP-Fälle bei Wildschweinen. Bei 23 Tieren handelte es sich um Kadaver, zwei weitere Schwarzkittel waren ASP-positiv und wurden erlegt, berichtete das niederländische Agrarmagazin Boerderij.

Die meisten Tiere entdeckten die Behörden in der Gemeinde Tintigny. Dort wurden 8 der 25 Tiere gefunden. Tintigny führt auch die Liste der ASP-Positivfunde an. Seit dem ersten Auftreten der Tierseuche in Belgien wurden hier insgesamt 204 ASP-positive Wildschweine gefunden.

Insgesamt meldete die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) in Belgien bisher 765 mit ASP infizierte Wildschweine. Hausschweinebestände sind bisher nicht betroffen.

Mit Material von agrarheute.com

11. April 2019: Über 720 mit ASP infizierte Wildschweine in Belgien

Die Zahl der mit ASP infizierten Wildschweine ist in Belgien auf 723 angestiegen. Das gab die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) bekannt. Letzte Woche wurden 10 neue Fälle in der südlichen Provinz Luxemburg gemeldet. 

Im März (93) gab es im Vergleich zu Januar (121) und Februar (217) deutlich weniger Fälle. In Belgien hat das Virus bisher keine Hausschweine infiziert.

Mit Material von agrarheute.com

28. März 2019: Über 700 mit ASP infizierte Wildschweine in Belgien

Die Zahl der Wildschweine, die sich mit dem tödlichen Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert haben, ist in Südbelgien auf 708 gestiegen. Das zeigen die neusten Zahlen der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE). 

In der vergangenen Woche wurden 40 neue Fälle in der südlichen Provinz Luxemburg gemeldet. Die meisten Tiere verendeten im Zentrum des Kerngebiets, einige auf der Nordseite und fünf in der Gemeinde Aubange, in der äußersten südöstlichsten Ecke Belgiens, also nahe der Grenze zu Luxemburg und Frankreich.

Erfreulich ist, dass im März (73) deutlich weniger Fälle auftraten als im Februar (217). Zwar sei ASP nicht verschwunden, aber Wanderer sollen ab dem 6. April wieder die Erlaubnis erhalten, die betroffenen Gebiete und Wälder zu betreten. 

Mit Material von agrarheute.com

20. März 2019: Wieder neue ASP-Fälle in Belgien

In der Pufferzone Nord in Belgien wurde zwischen den Orten Les Fossés and Mellier (Léglise) ein totes Wildschwein entdeckt, das den Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in sich trug. Deshalb wurden in Absprache mit der Europäischen Komission die Grenzen der Pufferzone (Zone 1) und der kontaminierten Zone (Zone 2) nach Norden erweitert. 

Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden in Belgien insgesamt 687 Fälle von ASP bei Wildschweinen nachgewiesen. 

Mit Material von agrarheute.com

25. Februar 2019: Neue ASP-Fälle in Belgien

In Belgien sind erneut Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) aufgetreten. Dieses Mal reichte die Tierseuche so dicht wie nie zuvor an die luxemburgische Grenze heran. Das infizierte Wildschwein wurde vor einigen Tagen im Dorf Differt in der Gemeinde Messancy in Belgien gefunden. Der Standort ist nur 10 Minuten von Clemency, einer luxemburgischen Stadt, entfernt. 

Mit Material von agrarheute.com

8. Februar 2019: Neue ASP-Fälle in Belgien und Polen

In Belgien wurden inzwischen mindestens 405 mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierte Wildschweine gemeldet. Mit 113 positiven Tieren ist damit der Januar 2019 der Monat mit den meisten Fällen nach dem Oktober 2018.

Frankreich verstärkt auch deshalb weiter seine Maßnahmen, um zu verhindern, dass die ASP die Grenze überschreitet. In der so genannten weißen Zone soll dazu jedes Wildschwein erschossen werden.

In Polen ist die Tierseuche in die Wildschweinpopulationen im Osten und Nordosten zurückgekehrt. Allein in der ersten Januarwoche wurden an 70 Orten in den Regionen Masowien, Ermland-Masuren, Podlachien und Lublin 137 Tiere tot aufgefunden.

Mit Material von agrarheute.com

11. Januar 2019: ASP an der französischen Grenze

Zwischen den belgischen Ortschaften Meix-devant-Virton und Sommethonne, nur wenig Kilometer von der französischen Grenze entfernt, wurden zwei Wildschweine positiv auf die Afrikanische Schweinepest getestet. Das bestätigte der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin. Damit befinden sich die beiden Seuchenfälle außerhalb der bisher eingerichteten Pufferzone. Diese wird daher auf einen Teil des erweiterten Beobachtungsgebiets im Südwesten ausgedehnt.

Mit Material von agrarheute.com

4. Januar 2019: Neue ASP-Fälle auch in Belgien

Laut der Welttiergesundheitsorganisation (OIE) kam es in Belgien zu neuen Fällen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen. Rund um die Weihnachtsfeiertage (20. bis 25. Dezember 2018) wurden 10 Ausbrüche in der Region Luxembourg gemeldet.

Insgesamt fand man laut der Behörde 22 verendete Wildschweine, bei allen wurde der Erreger der ASP nachgewiesen. Entgegen zunächst anderslautender Gerüchte wurden keine ASP-infizierten Wildschweine außerhalb der eingezäunten Kernsicherheitszone gefunden. Dort wurden bis zum 21. Dezember 2018 insgesamt 245 infizierte Wildschweinekadaver gefunden.

23. Januar 2020: Sachsen baut Zaun an polnischer Grenze

Zum Schutz vor der ASP errichtet Sachsen an seiner gesamten Grenze zu Polen eine Wildschwein-Barriere. Die vom Kabinett getroffene Entscheidung soll so schnell wie möglich umgesetzt werden. Das teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping mit. "Wir wollen keine Möglichkeit ungenutzt lassen, das Risiko zu verringern."

Der 128 Kilometer lange Grenzverlauf wird mit einem Elektrozaun und Abwehrnetzen gesichert. Die Barrieren sollen im Zusammenspiel mit anderen Vorsorgemaßnahmen bewirken, dass sich die Seuche nicht im Freistaat ausbreitet. Einen hundertprozentigen Schutz könnten die Barrieren aber nicht bieten.

Köpping bat die Bevölkerung darum, keine Essensreste im Freien wegzuwerfen, beispielsweise an Autobahnraststätten. Über nicht gegarte Schweineprodukte könnten sich Schweine mit der ASP infizieren. 

7. Februar 2020: Erster Fall in Griechenland

In Griechenland wurde der erste Fall von ASP festgestellt. Ein kleiner Zuchtbetrieb in Serres sei betroffen. Das gab das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag, den 06.02.2020 bekannt. Serres liegt im Norden des Landes an der Grenze zu Bulgarien und Nord-Mazedonien. 

Der Handel mit Fleisch aus dieser Region sei unterbunden worden. Der ASP-Fall war nach Angaben des griechischen Landwirtschaftsministeriums der erste, der in Griechenland aufgetreten war.

Mit Material von reuters

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