Wildschwein
Birgit Greuner | am

Afrikanische Schweinepest: Aktueller Fall im Westen Polens

Einen Fall Afrikanischer Schweinepest gibt es jetzt in der polnischen Grenzregion zu Deutschland, 80 km von Brandenburg entfernt.

Ein  totes Wildschwein im polnischen Kreis Wschowski, etwa 80 km von der Grenze zu Brandenburg entfernt, mahnt erneut die Gefahren der Afrikanischen Schweinepest (ASP) an. Der polnische Veterinärdienst bestätigte am 14. November die Todesursache durch die Seuche.

Seit fünf Jahren gibt es ein Seuchengeschehen im Osten von Polen, das ungefähr 250 km von dem jetzigen Fall entfernt ist. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft steht dazu in ständigem Austausch mit den polnischen Behörden und der EU-Kommission.

Bisher gibt es keinen Fall von ASP in Deutschland. Die Seuche stellt aber seit einigen Jahren auch für das Land eine Bedrohung dar. 

Prävention an erster Stelle

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft weist erneut auf die strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen in den Schweine-haltenden Betrieben hin und insoweit auf die Vorgaben der Schweinehaltungshygieneverordnung.

Für das Landwirtschaftsministerium steht Prävention an erster Stelle. Unter anderem wurde auch eine mehrsprachige Aufklärungskampagne gestartet. Online und mit Flyern sowie Plakaten wird an Tank- und Rastplätzen informiert. Denn die unachtsame Entsorgung von mit ASP-kontaminierten Schweinefleischerzeugnissen kann zum Beispiel eine Infektionsquelle für Wildschweine sein.

Zudem werden die Jagdausübungsberechtigten aufgefordert, verendet aufgefundene Wildschweine den jeweils zuständigen Behörden anzuzeigen, um eine entsprechende Untersuchung sicherzustellen.

Mit Material von Bundeslandwirtschaftsministerium

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