Bauerndemo in Hamburg
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Anne-Maria Revermann | am

Bauerndemonstration: Trecker sind in Hamburg angekommen

Heute demonstrieren Landwirte in Hamburg. Die ersten Trecker aus Niedersachsen sind bereits angekommen. Hier die ersten Bilder.

Etwa 4.000 Landwirte werden erwartet - zur Bauerndemonstration in der Hamburger Innenstadt. Die ersten Trecker aus Niedersachsen sind bereits angekommen. Um 4 Uhr morgens trafen sich u.a. Landwirte aus Uelzen, Bad Bevensen und Gifhorn. Mit 120 Schlepper ging es dann weiter Richtung Lüneburg und Lüchow-Dannenberg. Die insgesamt 480 Schlepper sind mittlerweile in Hamburg angekommen.

Konvoi in Niedersachsen 10 km lang

Bauern, Schäfer, Jäger, Flächeneigentümer und andere Landnutzer aus dem gesamten Bundesgebiet fordern die Umweltminister von Bund und Ländern zu einer Politik der Kooperation und des Dialogs auf. Aus Niedersachsen haben sich nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes weit über 1.000 Landwirte mit 2.000 Traktoren in einer Sternfahrt aus verschiedenen Orten vom Emsland bis nach Lüneburg und von der Küste bis nach Göttingen auf den Weg nach Hamburg gemacht. Zunächst gab es keine größeren Störungen. In Niedersachsen war ein Konvoi auf der Bundesstraße 75 zehn Kilometer lang.

Trecker mit der Fähre über die Weser

Hunderte Landwirte aus dem Nordwesten hatten sich ebenfalls bereits in der Nacht auf den Weg nach Hamburg gemacht. Da die Traktoren nicht durch den Wesertunnel fahren durften, war in der Nacht zu Donnerstag viel Betrieb am Fähranleger in Golzwarden. Ab 2 Uhr nachts wurden rund 250 Trecker von Golzwarden nach Sandstedt gefahren.

Spielzeug-Schlepper auf dem Gänsemarkt

Die Bauern dürfen ihren Trecker-Protest nicht direkt vor dem Ort der Umweltministerkonferenz in Hamburg veranstalten - eigentlich. Doch etwa 20 Spielzeug-Schlepper standen heute morgen auf dem Gänsemarkt in unmittelbarer Nähe des Tagungsortes. 

"Wir demonstrieren nicht gegen Insekten- und Artenschutz - im Gegenteil"

Landvolkvizepräsident Jörn Ehlers, als einer von verschiedenen Rednern auf dem Hamburger Gänsemarkt, übermittelt den Ministerinnen und Ministern die Erwartung der Bäuerinnen und Bauern: „Kooperation und Freiwilligkeit im Natur- und Umweltschutz müssen Vorrang vor Verboten und Auflagen haben!“. Beim Aktionsprogramm Insektenschutz der Bundesregierung ist ein Neustart erforderlich. „Wir demonstrieren nicht gegen Insekten- und Artenschutz – im Gegenteil: wir Bauern brauchen die Bestäuber wie keine andere Branche“, sagt Eberhard Hartelt als stellvertretender Vorsitzender des Aktionsbündnis Natur.

Die Landwirte wollen bei der Kundgebung eine gemeinsame Erklärung übergeben. Darin wird die Politik aufgefordert, Insektenschutz nur im Dialog und in Kooperation mit den Landnutzern umzusetzen und im Zusammenhang mit der Novelle der Düngeverordnung und beim Gewässerschutz stärker regional zu differenzieren und Kooperationen zu stärken.

Mit Material von Hamburger Morgenpost, NDR, NWZ, Christoph Meyer, Landvolk Niedersachsen

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