Wolf im Wald
Anne-Maria Revermann | am

Problemwolf stirbt bei Autounfall in Niedersachsen

Der Problemwolf "GW924m" entging monatelang Jägern in Schleswig-Holstein. Nun ist er in Niedersachsen bei einer Auto-Kollision gestorben.

Der sogenannte Problemwolf "GW924m" ist tot. Bereits am 6. Januar wurde der Wolf auf einer Straße bei Ringelah (Landkreis Gifhorn) angefahren und schwer am Kopf verletzt , wie das niedersächsische Umweltministerium am Mittwoch (12. Februar) mitteilte. Jäger fanden ihn dort später verendet vor. Nun lieferte eine DNA-Analyse Gewissheit, dass es sich um Wolf "GW924m" handelt.

Von Scheswig-Holstein nach Niedersachsen

Der Problemwolf soll in mehr als einem Dutzend Fällen als wolfssicher geltende Zäune überwunden und dort Schafe gerissen haben. Die meisten dieser Fälle lagen im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein. Seit Ende Januar 2019 durfte das Tier im Rahmen einer Allgemeinverfügung in den Kreisen Pinneberg, Steinburg und Segeberg von registrierten Jägern geschossen werden.

Monatelang waren Jäger im Norden auf der Pirsch nach dem Wolf, der schließlich sein Ende in Niedersachsen - in einem Wald bei Gifhorn. Dorthin hatte sich der Problemwolf geschleppt.

Die Behörden gaben ihm die Kennung "GW924m". "GW" steht für einen Grauwolf (engl.: Grey Wolf). Danach kommt die Codenummer des Senckenberg Institutes, im Falles des Problemwolfs aus dem Norden war es 924. Das kleine "m" am Ende zeigt, dass es sich um ein männliches Tier handelt (engl.: male).

Mit Material von dpa

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