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Janina Schuster | am

Corona-Regeln: Was gilt ab dem 28. Dezember?

Angesichts der neuen Omikron-Variante des Corona-Virus haben sich die Regierungschefs von Bund und Ländern getroffen und über neue Maßnahmen beraten. Wir haben sie zusammengefasst.

Bundeskanzler Olaf Scholz stellte die Ergebnisse der Beratungen rund um die neuen Maßnahmen im Anschluss an das Treffen vor. Die Regierungschefs von Bund und Länder trafen sich am vergangenen Dienstag, um über die angepassten Maßnahmen angesichts der aufkommenden Omikron-Variante zu diskutieren.

Das galt bisher

Bundesweit gelten Kontaktbeschränkungen nun auch für Geimpfte und Genesene. So sind private Treffen nur noch mit maximal 10 Personen erlaubt, wovon Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres jedoch ausgenommen sind. Schon seit Heiligabend an mussten Clubs und Diskotheken geschlossen werden. Tanzveranstaltungen waren und sind verboten. Das Aufkommen großer Menschenmengen soll somit verhindert werden und gilt auch bei überregionalen Großveranstaltungen. Fußballspiele dürfen beispielsweise nicht mehr vor Publikum stattfinden. Bis Ende Januar möchten Bund und Länder weitere 30 Millionen Impfungen erreichen. Dabei geht es um Booster-, Erst- und Zweitimpfungen. Am 7. Januar wollen sich Bund und Länder erneut treffen, um über die weitere Lage zu beraten.

Länder verschärfen Regeln noch einmal

Bereits Anfang Dezember wurden weitreichende Einschränkungen beschlossen, die nach wie vor Bestand haben. Dazu zählt die 2G-Regelung im Einzelhandel, in Kinos, Restaurants und Museen oder auch die 3G-Regelung im öffentlichen Nahverkehr. Das ging einigen Ländern nicht weit genug und so gelten in einigen Bundesländern verschärfte Regeln.

In Niedersachsen greifen diese verschärften Regeln ab dem 27. Dezember. Dort gelten bis zum 15. Januar die Maßnahmen der Warnstufe 3. Bislang sollten die Maßnahmen im Zuge der "Weihnachts- und Neujahrsruhe" gelten. Nun wurde dieser Zeitraum ausgeweitet.

Stephan Weil zu den Corona-Maßnahmen

Hierzu Ministerpräsident Stephan Weil: „Eine wesentliche Neuerung kommt durch die heutige Änderung der Corona Verordnung zu der bereits seit Mitte Dezember beschlossenen Weihnachts- und Neujahrsruhe in Niedersachsen hinzu: Die Zahl der Menschen, die auch wenn sie geimpft sind, zusammen kommen dürfen, muss künftig auf zehn begrenzt sein. Das ist notwendig, weil wir sehen, dass Omikron auch in Deutschland angekommen ist. Wir wissen, dass größere Gruppen auch mit größeren Risiken verbunden sind und gerade bei der Omikron-Variante gilt das in besonderer Weise. Diese Variante ist bekanntlich um ein Vielfaches ansteckender als alles, was wir bislang an Virusvarianten kennengelernt haben. Das bedeutet insbesondere, dass größere Silvesterfeiern in diesem Jahr in Niedersachsen nicht stattfinden dürfen. Das tut mir ausgesprochen leid und ich weiß, dass viele sich darauf gefreut hatten, endlich wieder einmal ausgelassen mit vielen Freunden und Bekannten zu feiern. Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger für diese Maßnahme um Verständnis. Ich glaube, viele Menschen in unserem Land teilen den Wunsch, dass wir im Januar nicht in eine allzu schlimme Phase der Pandemie hineinkommen bzw. eine solche Phase zumindest zeitlich noch hinauszögern sollten. Dafür müssen wir am Jahresende alle gemeinsam noch einmal sehr viel Disziplin zeigen."

Was gilt in Niedersachsen?

  • Private Treffen sind mit maximal zehn Personen (ausgenommen Kinder unter 14 Jahren und Betreuende) begrenzt.
  • Bei Veranstaltungen muss eine FFP2-Maske getragen und der Abstand eingehalten werden.
  • Tanzveranstaltungen sind verboten, ebenso Veranstaltungen mit mehr als 500 Personen. Die Personengrenze gilt auch für Draußen.
  • Für einen Restaurantbesuch braucht man einen negativen Test. Gleiches gilt für Beherbergungen. In diesem Falle müssen pro Woche zwei weitere Tests gemacht werden und negativ sein.
  • Für Sportanlagen gilt die 2G-Regelung.
  • Bei körpernahen Dienstleistungen muss eine FFP2-Maske getragen werden, ebenso im öffentlichen Nahverkehr.
Mit Material von Nds. Staatskanzlei, rnd
Schild im Einzelhandel: 2G-Regel - neue Corona-Verschärfungen für Niedersachsen gültig

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