Die niedersächsische Landesregierung setzt für die Weihnachtstage auf diverse Corona-Maßnahmen.

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Ellen Hartmann | am

Corona und Weihnachten: Das sollten Sie unterm Tannenbaum beachten

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch so manches Familientreffen. Die Landesregierung Niedersachsen hat für die Feiertage jedoch einige Corona-Regeln aufgestellt. Wir sagen Ihnen, was zum Weihnachtsfest gilt.

Für die Feiertage hat die Landesregierung in Niedersachsen die Corona-Regeln verschärft und eine Weihnachtsruhe angeordnet. Diese gilt vom 24. Dezember bis zum 2. Januar. In dieser Zeit treten dann verschärfte Regelungen der Warnstufe 3 in Kraft, zu denen auch Kontaktbeschränkungen gehören. 

Treffen an Weihnachten: was ist erlaubt?

Laut der Landesregierung dürfen sich zu Weihnachten in Innenräumen bis zu 25 vollständig geimpfte oder genesene Personen treffen. Kinder und Jugendliche werden allerdings nicht dazugezählt. Draußen oder in Außenbereichen können sich zudem bis zu 50 Personen treffen. Zusätzlich schreibt die Landesregierung beim privaten Beisammensein mit mehr als zehn Personen eine Testpflicht - also 2G-Plus (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene mit Test) - vor. Wer jedoch bereits eine Booster-Impfung bekommen hat, ist von dieser Regel ausgenommen. Auch ausgenommen von der 2G-Plus-Regel sind Personen die vollständig geimpft und von einer Durchbruchsinfektion genesen sind. Dies sei mit einer Booster-Impfung gleichzusetzen. Kinder und Jugendliche sind von der Testpflicht ebenfalls befreit, so die Landesregierung. 

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Corona-Tests vor dem Fest: wer kontrolliert das?

Um das Testen zu erleichtern, sollen die Gastgeberin oder der Gastgeber die Selbsttests ihrer Gäste vor Ort überwachen, heißt es in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes. Nach Angaben einer Regierungssprecherin bedeute die Kontrolle der Tests durch die Gastgeber aber eine besondere Verantwortung: "Das ist ein offizieller Akt." Da es gerade in ländlichen Regionen schwierig werden könne, Teststationen an Weihnachten aufzusuchen, habe sich das Land dafür entschieden, die Testkontrollen auch privaten Personen zu gewähren. 

Masken unterm Weihnachtsbaum?

Weder medizinische noch FFP2-Masken sind während der privaten Weihnachtsfeiern notwendig, so die Landesregierung. Für nicht geimpfte Personen bleibt es an den Feiertagen jedoch bei den bekannten Beschränkungen. Nach Angaben der Landesregierung sollen sie nur mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Haushalt zusammenkommen dürfen. 

Mit Material von HAZ

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