Frau kauft mit Mundschutz im Supermarkt ein
Christel Grommel | am

Coronavirus - was ab heute in Niedersachsen gilt

Ab heute, 27. April, gelten in Niedersachsen und Bremen neue Vorgaben im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Was ändert sich?

Um die Maskenpflicht gab es im Vorfeld Unstimmigkeiten, nun ist sie ab heute da. Im Nahverkehr und beim Einkaufen ist das Tragen einer "einfachen Mund-und-Nasen-Bedeckung" jetzt Pflicht. In Banken muss die Maske nicht getragen werden.

Eine professionelle Maske ist jedoch keine Pflicht. Mit der Maskenpflicht ist "ausdrücklich auch das Tragen eines Schals oder eines Tuchs gemeint", betonte Gesundheitsministerin Carola Reimann. Schon damit könne man andere vor größeren Tröpfchen schützen. Experten gehen davon aus, dass ein Mundschutz vor allem dem Schutz anderer dient.

Kinder müssen ab dem Alter von sechs Jahren eine Maske tragen, für kleinere Kinder gilt die Pflicht nicht. Auch Menschen, die Asthma oder schwere Herz- und Lungenerkrankungen haben, sind von der Pflicht ausgenommen.

Verstöße sollen zunächst nicht mit Bußgeldern geahndet werden.

Abschlussklassen kehren zurück in die Schule

Für Abschlussklassen der Jahrgangsstufen 10 und 13 läuft ab Montag der Schulunterricht wieder an. Ab dem 4. Mai kehren die vierten Klassen der Grundschulen zurück.

Der Hygieneplan des Kultusministeriums sieht vor, dass höchstens 16 Schüler sich in einem Klassenzimmer aufhalten dürfen. Im Unterricht müssen keine Masken getragen werden, im Schulbus schon. 

Die Termine für die anstehenden Abschlussprüfungen bleiben bestehen, in Bremen wird bereits das Abitur geschrieben. 

Besuchsverbote auf den Inseln gelockert

Von Montag an dürfen Ehegatten und Lebenspartner von Inselbewohnern wieder auf die niedersächsischen Inseln fahren. Auch Verwandte ersten Grades bekommen diese Möglichkeit. Dazu müssten aber "zwingende familiäre Gründe vorliegen", wie aus einer aktualisierten Verordnung der Regierung hervorgeht.

Das heißt: An der Beerdigung der Mutter könnte man teilnehmen, an der Beerdigung der Großmutter aber nicht, da das ein Verwandtschaftsverhältnis zweiten Grades wäre.

In Wolfsburg fährt VW die Autoproduktion in der Zentrale langsam wieder hoch, nach fast 1,5 Monaten Zwangspause. Auch an den Standorten Hannover und Emden werden die Bänder wieder laufen.

Mit Material von dpa
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