Frau mit Schutzmaske vor Regionalzug
Christel Grommel | am

Coronavirus: Was ändert sich diese Woche in Niedersachsen?

Regeln und Einschränkungen aufgrund des Coronavirus ändern sich momentan ständig. Was gilt in dieser Woche für Niedersachsen?

In dieser Woche gibt es diverse Lockerungen in Niedersachsen. Das Land wird einige Beschränkungen ändern.

Dies sind die wichtigsten Änderungen in Niedersachsen in der Corona-Krise.

Öffnung des Tourismus und Freizeit

Vorsichtig soll der Tourismus in Niedersachsen wieder anlaufen. Zweitwohnungsbesitzer dürfen wieder in ihre Ferien- und Wochenendhäuser. Auch Dauercampen ist dann wieder erlaubt. Ab dem 11. Mai dürfen Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie Campingplätze belegt werden, es gilt aber eine Frist von sieben Tagen für die erneute Belegung.

Die Gastronomie darf ebenfalls am 11. Mai unter Auflagen wieder öffnen: Mit einer Auslastung von maximal 50 Prozent und einer Reservierungs-pflicht.

Auch im Freizeitbereich ändert sich etwas. Kontaktlose Sportarten sind ab dem 6. Mai wieder möglich, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird. Das betrifft zum Beispiel Tennis, Leichtathletik oder Outdoor-Sportanlagen. Auch die Spielplätze sind in dieser Woche wieder geöffnet, sie können ab Mittwoch wieder besucht werden.

Museen und Zoos sowie Galerien, Ausstellungen, Gedenkstätten und botanische Gärten dürfen ebenfalls öffnen. Veranstaltungen, bei denen Teilnehmer im Fahrzeug sitzen, sind dann ebenso offiziell erlaubt. Autokinos oder Autokonzerte können also stattfinden. Theater bleiben weiter geschlossen.

Grundschulen öffnen wieder

Die Viertklässler kehren in die Grundschulen zurück. Das sind rund 70.000 Schüler. In einem Klassenzimmer dürfen sich laut Hygieneplan des Ministeriums maximal 16 Kinder aufhalten. Masken sind im Unterricht keine Pflicht. 

Bisher waren Abiturienten und Prüflinge der 10. Klassen zurückgekehrt. Kultusminister Grant Hendrik Tonne zufolge ist das Ziel, dass bis zum Sommer alle Schülerinnen und Schüler wieder den Unterricht besuchen.

Gottesdienste wieder erlaubt

Gottesdienste und religiöse Versammlungen in Kirchen, Synagogen und Moscheen sind ebenfalls ab Mitte der Woche unter Auflagen wieder erlaubt.

Die Zahlen der erlaubten Besucher hängen dabei von der Größe des Raumes ab. Auch hier muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern stets gewährleistet sein. Der Braunschweiger Landesbischof Christoph Meyns sagte in einer Video-Andacht, er freue sich über den Neubeginn trotz schwieriger Umstände. Der Gottesdienst sei ein Fest des Glaubens und der "Herzschlag der Kirche". Er sei für die Gemeinschaft unerlässlich.

Von vielen ersehnt ist auch die Öffnung der Friseursalons. Diese sind ab heute wieder geöffnet, unter der Auflage, dass der Mindestabstand eingehalten wird. Mitarbeiter müssen Mundschutz tragen und sich nach jedem Kunden die Hände desinfizieren. Zudem müssen die Kundendaten drei Wochen lang aufbewahrt werden, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Wie geht es weiter?

Am Mittwoch (6. Mai) wollen Bund und Länderchefs entscheiden, wie es mit weiteren Schülergruppen und mit Kitas weitergeht. Wegen der Pandemie gab es in Grundschulen und Kindergärten wochenlang nur eine Notbetreuung.

Über Einzelhandelsgeschäfte mit über 800 Quadratmetern Fläche und über die schwierige Lage von Hotellerie und Gastronomie soll beraten werden.

Der viel diskutierte Punkt der Bundesliga soll ebenfalls zur Sprache kommen. Es wird besprochen, ob die Liga mit Geisterspielen wieder starten kann.

Großveranstaltungen wie Volksfeste, Sport-Events, größere Konzerte und Festivals sowie Dorf-, Stadt- oder Schützenfeste und Kirmesveranstaltungen bleiben mindestens bis Ende August verboten.

Mit Material von dpa

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