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Carl Hesebeck | am

Diese Familie hat ein Herz für Bienen

Sein Ururgroßvater gründete den Uelser Imkerverein in der Grafschaft Bentheim. Jetzt ist der 25-jährige Aron Reinhards in diesen Verein eingetreten, macht einen Imkerlehrgang und erfreut sich an seinem ersten Bienenvolk.

Es summt und brummt, wenn Aron Reinhard seinem Volk in seinem Garten in Uelsen in der Grafschaft Bentheim einen Besuch abstattet. Das Volk, das sind derzeit mehrere hundert Bienen und ihre Königinnen, deren Beute in einem windgeschützten Unterstand ruht. Bienenhaltung hat in Aron Reinhards Familie Tradition: Sein Ururopa Jan Sietzen gründete 1907 mit sechs Mitstreitern den Uelser Imkerverein, in dem der 25-Jährige mittlerweile selbst Mitglied und als Schriftführer auch Teil des Vorstands ist. "Meinen Imkerlehrgang habe ich erst im Februar 2020 angefangen, leider mussten wir durch die Corona-Krise pausieren", bedauert Aron Reinhard. 

Mit dem Smoker werden die Bienen abgelenkt

Imkerhobby-Aron-Reinhards-plus-Ururopa

Erste praktische Erfahrungen sammelt Aron Reinhard schon mit seinem eigenen Bienenvolk, viel Unterstützung gibt es dabei von Andreas Buter-Staib. Der Imker ist Vorsitzende des Uelser Imkervereins und kümmert sich rege um die Nachwuchsgewinnung. Wenn Aron Reinhard in seinen Imkeranzug schlüpft, ist er deshalb häufig mit von der Partie.

Die noch hölzerne Bienenbeute wird zur Kontrolle oder auch zur Honigernte geöffnet. Zuvor kommt der sogenannte Smoker, eine kleine Brennkammer mit Blasebalg zum Einsatz. "Im Smoker brennt eine Mischung aus Holzspäne und Pflanzenteilen ab, deren Rauch dann über eine Tülle durch den Blasebalg in das Bienenvolk geblasen wird. Die Bienen wollen fliehen und füllen ihre Honigmägen. Dabei sind sie so abgelenkt, dass wir Imker ruhiger arbeiten können und es viel seltener zu Stichen kommt", erklärt Aron Reinhard. 

Ausbildung zum Forstwirt - Imkerei ist nur Hobby

"Auf lange Sicht möchte ich gerne zwei Völker haben, mir macht das viel Spaß", sagt Aron Reinhard, der seinen Garten nach und nach immer bienenfreundlicher gestalten will. Weil seine Oma gerne von dem Urur-Opa und seinen vielen Bienenvölkern erzählt hat, hat auch Aron Reinhard schließlich den Weg zur Imkerei gefunden. Aber auch sonst ist der Uelser viel in der Natur unterwegs, hat etwa vor einiger Zeit seinen Jagdschein gemacht und nun im August eine Ausbildung zum Forstwirt angefangen.

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