Moorbrand in Meppen
Anne-Maria Revermann | am

Emsland: Moorbrand beschäftigt Staatsanwaltschaft

Mehr als ein Jahr nach dem Moorbrand im Emsland sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch nicht abgeschlossen.

Etwa ein Jahr sind vergangen nach dem großen Moorbrand auf einem Bundeswehrtestgelände im Emsland nördlich von Meppen.

Noch immer sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht abgeschlossen. Die Behörde warte noch auf ein Gutachten, sagte am Dienstag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück. Die Beurteilung einer etwaigen strafrechtlichen Verantwortlichkeit könne erst nach Fertigstellung des Gutachtens erfolgen. Mit der Vorlage des Expertenberichts rechne die Staatsanwaltschaft im Lauf des Frühjahrs.

Auf dem Testgelände bei Meppen war Anfang September 2018 bei einem Raketentest ein Moorbrand ausgebrochen, der erst nach mehr als einen Monat gelöscht werden konnte. Zeitweise herrschte wegen der gewaltigen Rauchentwicklung Katastrophenalarm in den benachbarten Gemeinden. Die Staatsanwaltschaft hatte wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung Ermittlungen eingeleitet. Die vom Moorbrand betroffene Fläche ist ökologisch schwer geschädigt. Die Bundeswehr erarbeitet derzeit ein Konzept zur Renaturierung.

Mit Material von dpa

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