Verbranntes Moor nach Moorbrand bei Meppen

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Christel Grommel | am

Emsland: Noch kein Konzept nach Meppener Moorbrand

Knapp zwei Jahre nach dem verheerenden Moorbrand bei Meppen, der durch abgefeuerte Raketen auf dem Testgelände der Bundeswehr ausgelöst wurde, hat diese noch kein Konzept für die Wiedervernässung.

Der Hochmoorbereich "Tinner Dose" muss großflächig wiedervernässt werden. Ein Konzept für das Projekt lässt aber noch auf sich warten. 

Ebenfalls sind die Schäden in der Tier- und Pflanzenwelt noch nicht vollständig klar. Inzwischen wurden die Lebensraumtypen erfasst und die Pflanzenarten kartiert. Laut Bundeswehr werden diese Berichte nun geprüft. 

Untätig war man aber nicht: Teilbereiche der Moorbrandfläche wurden bereits wiedervernässt. Das betrifft einen rund 100 Hektar großen Niedermoorkomplex im Norden des Schutzgebietes Tinner-Dose-Sprakeler Heide.

Noch in diesem Jahr will die Bundeswehr eine Analyse beauftragen, die zeigen soll, wie der Hochmoorbereich der Tinner Dose wiedervernässt werden kann. Außerdem sollen Insektenarten erfasst werden.

Mit Material von NDR

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