Rathaus in Meppen
Christel Grommel | am

Emsland: Studentin erforscht Plattdeutsch

Um "Niederdeutsche Schriftlichkeit im öffentlichen Raum" zwischen Papenburg und Lingen geht es in der Bachelorarbeit von Marie Formella. Dazu reiste sie durch den Landkreis und hielt Ausschau nach geschriebenem Platt.

Die Studentin kommt aus Kiel, ihr Freund aus Dörpen im Emsland. Der Grund, aus dem ihre Wahl auf den Landkreis fiel, war aber der, dass hier im Fachgebiet noch nicht viel bekannt war. 

An die 30 Städte und Dörfer hat sie zu Fuß und mit dem Rad dafür besucht und dort nach plattdeutschen Schriften gesucht, die öffentlich zu sehen sind. Hausinschriften, Restaurantnamen, Speisekarten oder einfache Werbung. Elf bis 13 Stunden am Tag kamen da oft zusammen. 

Viel Material gefunden hat sie in Heede, wenig dagegen in Meppen. Genau hingeschaut hat Marie dahingehend, ob Inschriften touristisch inszeniert wurden, das war oft bei Ortsschildern der Fall. Alle Fundorte wurden dann in einer digitalen Karte markiert. Oft kam sie auf ihrer Reise auch mit den Menschen ins Gespräch. Aktuell wertet sie ihre Ergebnisse schriftlich in der Bachelorarbeit aus. 

Sie selbst spricht kein Platt - findet es aber schön, dass es im Emsland mehr Platt als in ihrer Heimat Kiel gibt.

Mit Material von noz

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