Zwei Traktoren bei Mäharbeiten
Christel Grommel | am

Emsland: Tote Fasane und Reh bei Mäharbeiten führen zu Anzeige

In Lingen wurden bei Mäharbeiten fünf Fasane und ein Reh getötet.

Der zuständige Jagdpächter erstattete Anzeige. 

Denn ihm sei nicht - wie vorgeschrieben - die Gelegenheit gegeben worden, die Felder abzusuchen und die Tiere zu vertreiben oder sie umzubetten. Die Fasane und das Reh waren am Mittwoch in Lingen von den landwirtschaftlichen Zugmaschinen samt Mähaufsatz erfasst und überfahren worden.

Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. 

Diese Maßnahmen helfen gegen Mähtod

Da die Frühjahrsmahd mit der Brut- und Setzzeit vieler Wildtiere zusammenfällt, ist es wichtig, ein paar grundlegende Maßnahmen zu treffen, um etwaiges Wild aus den Wiesen und Grünroggenfeldern zu treiben. Diese verstecken sich mit ihrem Nachwuchs oft in den weitläufigen Feldern.

  • Mit Jagdpächtern sprechen
  • Per Drohnenflug Tiere finden
  • Absuchen der Fläche
  • Knistertüten, Flatterbänder und Musik einsetzen
  • Mähweise dem Tierverhalten anpassen: von innen nach außen mähen
Mit Material von dpa
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