Warnung vor Eichenprozessionsspinner
Janina Schuster | am

Emsland: Vögel rücken Eichenprozessionsspinner zu Leibe

Sind die auffälligen Warnschilder bei Baumbeständen bald Geschichte? Das jedenfalls hofft der Fischereiverband Emsland und sieht erste Erfolge beim Einsatz natürlicher Fressfeinde.

Einige Vogelarten sind Fressfeinde des Eichenprozessionsspinners, weshalb man im Emsland nun diese natürliche Methode zur Bekämpfung der lästigen Raupe testet.

Bereits 90% der rund 1.000 aufgehängten Nistkästen sind belegt, so der Verband. Die Kästen seien auf die verschiedenen Vogelarten ausgerichtet. So hängen entlang der Ems Nistkästen unter anderem für Meisen und sogar Fledermäuse. Auch der Kuckuck gehört zu den Fressfeinden. Laut Fischereiverband sei bereits ein Rückgang von Raupennestern zu beobachten. Mancherorts seien sie sogar ganz verschwunden. 

Raupenhaare tragen Giftstoff

Der Eichenprozessionsspinner ist für den Menschen nicht ungefährlich: Die Härchen der Raupen enthalten das Nesselgift Thaumetopoein. Es kann bei Hautkontakt oder beim Einatmen verschiedene Wirkungen – zum Teil auch heftige allergische Symptome – auslösen.

Mit Material von NDR
imago0092252088h.jpg
Produkte entdecken

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✓ Mehrleser-Funktion

✓ Artikel merken und teilen

✓ exklusiv: Audio und Video

✓ 1 Tag früher informiert

Mehr zu diesem Thema

 
Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • Agrarpolitik: Nährstoffbericht - Bedarf und Düngung nähern sich an
  • Pflanzenbau: Tipps zur Zuckerrübenaussaat
  • Tierhaltung: Wohlfühlatmosphäre für Kälber

JETZT DAS WOCHENBLATT KENNENLERNEN – GEDRUCKT ODER DIGITAL!

Reinschnuppern: 12 Ausgaben ab 10€

Jetzt bestellen