Wolf im Wald - Wippinger wollen Wolf mit Gummigeschossen vertreiben
Christel Grommel | am

Emsland: Wolf soll mit Gummigeschossen vertrieben werden

Der Wolf ist und bleibt ein schwieriges Dauerthema in Niedersachsen. Im Emsland will man dem Wolf, der eine Kuh gerissen hatte, nun mit Gummigeschossen beikommen.

Nach dem Riss einer 800 Kilogramm schweren Kuh hatten 3.500 Bürgerinnen und Bürger in einer Unterschriftenaktion gefordert, gegen die Wölfe vorzugehen. 

Man forderte den Abschuss - aber Landrat und Wolfsberater plädierten für eine Vergrämung als Mittel. Dafür musste der Wolf nachweislich in der Nähe von Wohngebieten gesichtet werden. Kameras wurden aufgestellt und der Wolf gesichtet. Jetzt sollen Freiwillige die Wölfe mit Gummigeschossen abschrecken.

Jagdscheinbesitzer gesucht

Das soll durch Jägerinnen und Jäger geschehen. Denn diese hätten in ihrer Jägerausbildung den verantwortungsvollen Umgang mit einer Jagdwaffe und das tierschutzgerechte Schießen auf Tiere gelernt, so der Landkreissprecher Udo Mäsker. 

Zur Vergrämung würden zugelassene Gummigeschosse genutzt, wie sie das Land sie empfehle. Der Landkreis übernimmt die Kosten.

Im Landkreis Emsland erhofft man sich durch die Maßnahme, dass der Wolf Menschen gegenüber scheuer wird. 

Die Planungen zur Vergrämung beschränken sich zur Zeit auf die Samtgemeinde Dörpen. 

Mit Material von NOZ
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