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Birgit Greuner | am

Gerichtsurteil wegen Tierquälerei: Landwirt aus Emsland muss zahlen

Beim Abliefern am Schlachthof schlug ein Landwirt aus dem Emsland einen Bullen. Er wurde jetzt zu einer Geldstrafe verurteilt.

Für die Misshandlung eines Rindes muss ein Landwirt aus dem Emsland eine Strafe von 2.100 Euro zahlen. Der 1. Strafsenat des Oberlandesgerichts hat jetzt eine entsprechende Verurteilung wegen Tierquälerei des Landgerichts Osnabrück bestätigt.

Der 40 Jahre alte Landwirt hatte bei der Ablieferung von Schlachtvieh bei einem Schlachthof einem Bullen mit einem Stock direkt auf das rechte Auge geschlagen. Dieses schwoll daraufhin stark an.

Verstoß gegen Tierschutzgesetz

In den vorausgegangenen Verhandlungen vor dem Amtsgericht Bersenbrück und dem Landgericht Osnabrück hatte der Landwirt den Vorwurf bestritten. Eine Amtstierärztin als Augenzeugin hatte ihn aber belastet.

Beide Instanzen verurteilten ihn wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz: Der 40-Jährige habe roh und ohne jedes Empfinden für das Leiden des Tieres gehandelt. 

Vor dem Landgericht hatte der Angeklagte gesagt, es handele sich um eine absolute Bagatelle und Rinder könnten "viel aushalten". Die Richter konnten diese Rechtfertigung nicht nachvollziehen.

Mit Material von Deutsche Presseagentur
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