Eiche mit Warnschild zum Eichenprozessionsspinner
Christel Grommel | am

Grafschaft Bentheim: Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner

Niemand will sie: Die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Mit ihren giftigen Härchen können sie gefährlich für Menschen sein. Die Bekämpfung ist allerdings schwierig.

In Niedersachsen kam es schon häufiger zu massenhaftem Befall, vermehrt im Osten des Landes, aber auch im Westen. In der Grafschaft Bentheim gab es in 2019 einen besonders schweren Befall. 

Zur Bekämpfung gibt es verschiedene Methoden, die unterschiedlichen Erfolg bringen. Eine Projektgruppe in der Grafschaft Bentheim hat nun am besten wirksame Methode gefunden: Absaugen. Leider ist diese Methode auch kostspielig, sie hat den Landkreis im letzten Jahr 250.000 Euro gekostet. 

 

Fressfeinde gegen Eichenprozessionsspinner

Der Einsatz von Fressfeinden habe ebenfalls ein gutes Ergebnis gebracht. In Bad Bentheim hatte man Fadenwürmer an den Bäumen platziert, die die Gelege des unscheinbaren Falters fressen. 

Der Einsatz von Gift habe sich nicht bewährt. Auch Baumring-Fallen und Wickelfolie hatten keine guten Erfolge gegen die unbeliebte Raupe erzielt. 

Mit Material von NDR
Eichenprozessionsspinner-Raupe-Baum.jpg

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