Tiefpumpen auf Erdölfeld
Christel Grommel | am

Grafschaft Bentheim: Lagerstättenwasser an Ölbohrloch ausgetreten

In Emlichheim ist auch an einer zweiten Einpressbohrung Lagerstättenwasser ausgetreten. Eine Gefahr für Mensch und Umwelt bestehe nicht.

Dies wurde bei einer Untersuchung des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) festgestellt. Die an der Einpressbohrung Emlichheim 51 entnommenen Proben aus 540 bis 560 Metern Tiefe enthalten Lagerstättenwasser. Laut Pressesprecher bestehe jedoch keine Gefahr für Mensch und Umwelt. "Grundwasser und vor allem Trinkwasser wird aus diesen Tiefen und in dieser Region nicht gefördert."

Auf der Förderstelle in Emlichheim ist an der Bohrung Emlichheim 132 zwischen 2014 und 2018 aufgrund eines verrosteten Rohres unbemerkt umweltgefährdendes Lagerstättenwasser in den Untergrund ausgetreten. In einer Tiefe von mehr als 150 Metern traten bis zu 220.000 Kubikmeter Lagerstättenwasser aus. Da auch Rohre an der Bohrung Emlichheim 51 Korrosionen aufwiesen, wurde hier eine Untersuchung durchgeführt. 

Der Förderstellenbetreiber Wintershall Dea hat im vergangenen Jahr ein Sanierungskonzept vorgelegt und im November mit den Arbeiten begonnen.

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