Ein Wolf im Feld.
Ellen Hartmann | am

Grafschaft Bentheim: "Wolfstourismus" auf Militärgelände

Nach Aussagen der Polizei entwickelt sich auf dem Übungsplatz der Luftwaffe Nordhorn Range momentan ein sogenannter "Wolfstourismus". Touristen haben hier gemütlich beim Lagerfeuer gesessen und Raubtiere beobachtet.

Die Polizei warnt davor, dass militärische Sicherheitsgelände an der Grenze zu Holland zu betreten. Denn hier liegen Munitionsrückstände aus rund hundert Jahren.

Polizei ermittelt 700 Wolfsfreunde

Die Wolfsbeobachter hätten sogar kleine Lagerfeuer gezündet, welche wegen der Sprengstoff-Altlasten allerdings tödlich hätten enden können. Weitere Recherchen der Polizei hätten auch ergeben, dass es in den Sozialen Medien eine Gruppe mit mehr als 700 Wolfsfreunden gibt, die auf der Nordhorn Range Wölfe beobachten. Wer den Übungsplatz ohne Berechtigungsschein betrete, dem drohe ein Strafverfahren, heißt es weiter. 

Mit Material von dpa
Ponys-Wolfseinzaeunung-de.jpg
Produkte entdecken

Digitale Ausgabe

Jetzt bestellen
digitalmagazin

✓ Mehrleser-Funktion

✓ Artikel merken und teilen

✓ exklusiv: Audio und Video

✓ 1 Tag früher informiert

Mehr zu diesem Thema

 
Das könnte Sie auch interessieren

Inhalte der Ausgabe

  • Agrarpolitik: Nährstoffbericht - Bedarf und Düngung nähern sich an
  • Pflanzenbau: Tipps zur Zuckerrübenaussaat
  • Tierhaltung: Wohlfühlatmosphäre für Kälber

JETZT DAS WOCHENBLATT KENNENLERNEN – GEDRUCKT ODER DIGITAL!

Reinschnuppern: 12 Ausgaben ab 10€

Jetzt bestellen