Handynetz auf dem Acker
Anne-Maria Revermann | am

Funklöcher in Niedersachsen adé? 5G künftig auch auf dem Acker?

Der Internet- und Handyempfang soll sich in den nächsten zwei Jahren verbessern. Auch der ländliche Raum soll erschlossen werden.

Der Internet- und Handyempfang in Deutschland wird sich nach Aussage von Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) in den kommenden zwei Jahren grundlegend verbessern. Auch der «ganz ländliche Raum» werde dann erschlossen, sagte Braun am Montag (18.11.2019) im ZDF-Morgenmagazin.

Auch der Landwirt auf dem Acker werde die Möglichkeit haben, ein 5G-Betriebsnetz aufzubauen. Ob der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei am 5G-Ausbau teilnehmen darf, ist Braun zufolge noch nicht sicher. Ein Gesetzentwurf sehe verschärfte Sicherheitsanforderungen vor. Braun geht davon aus, dass es dann einige Betreiber geben wird, die diese Sicherheitsanforderungen vielleicht nicht erfüllen.

5.000 "weiße Flecken" ohne Handyempfang

Im internationalen Vergleich steht Deutschland bei der Netzabdeckung und der Verfügbarkeit von schnellem Mobilfunk bislang schlecht da. Denn es gibt noch immer 5.000 weiße Flecken ohne Handyempfang - vor allem auf dem Land. Hier klagen Verbraucher immer wieder über Funklöcher. Gerade Landwirte werden durch diese in ihrer täglichen Arbeit oft ausgebremst.

Die Bundesregierung will dafür sorgen, diese Löcher im Mobilfunknetz in den nächsten Jahren zu schließen. Dazu sollen mehr als eine Milliarde Euro für neue Mobilfunkmasten bereitgestellt werden.

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