Torfabbau

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Christel Grommel | am

Geplanter Torfabbau im Großen Moor stößt auf Kritik

Trotz Klimawandel wird im Großen Moor weiter Torf abgebaut, eine weitere Fläche zum Abbau ist geplant. Umweltverbände kritisieren dies.

Durch den Torfabbau wird Kohlendioxid (CO2) aus den Mooren freigesetzt. Im Großen Moor in den Landkreisen Vechta und Osnabrück, eines der großen Moorgebiete in Niedersachsen, wird Torf abgebaut. Jetzt will ein Unternehmen zusätzlich bis 2032 auf einer weiteren Fläche von 80 Hektar Torf abbauen.

Kritik seitens der Umweltverbände

Angesichts des Klimawandels sei das nicht mehr zeitgemäß, so ein Sprecher des Umweltforums Osnabrücker Land, Matthias Schreiber. Das Umweltforum vertritt unter anderem die Verbände Naturschutzbund (NABU) und Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND). Laut Schreiber könnten mit diesem zusätzlichen Abbau in den kommenden Jahren zusätzliche viereinhalb Millionen Tonnen Kohlendioxid freigesetzt werden. Die Firma Gramoflor, die den Torf abbauen will, gab an, dass sie für ihr Gartensubstrat zumindest in den kommenden fünf bis zehn Jahren nicht auf Torf verzichten kann. Laut Unternehmensleiter werde der Torf durch die landwirtschaftliche Nutzung sowieso verbraucht. Zudem argumentierte er, dass die Flächen anschließend wiedervernässt würden. Das dauere aber Jahrzehnte, konterten die Umweltschützer.

Mit Material von NDR
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