Erntehelfer sollen in Niedersachsen geimpft werden: Mann beim Spargelstechen
Christel Grommel | am

Gesundheitsministerin will Erntehelfer impfen lassen

Gesundheitsministerin Behrens hat Impfaktionen für Erntehelfer befürwortet, um Corona-Ausbrüchen unter Saisonarbeitern vorzubeugen.

Diese könnten mit Ärzten vor Ort durchgeführt werden, so Behrens. Zwar könnten Saisonkräfte in Sammelunterkünften seit Montag mit der Öffnung der dritten Prioritätsgruppe geimpft werden.

Allerdings war zwischenzeitlich entschieden worden, den Impfstoff von Johnson & Johnson nur an Menschen über 60 Jahren zu verimpfen. Der sei aber für solche Impfaktionen besonders geeignet, weil er nur einmal verabreicht werden muss.

Zahl der Tests bleibt strittig

Ärzte, die ab kommender Woche großflächig den Johnson & Johnson-Impfstoff erhalten, könnten dann laut Behrens' Vorschlag in die Bresche springen und auch die nötige Beratung bieten. 

Zudem sollen die Saisonkräfte regelmäßig getestet werden, strittig bleibt dabei die Zahl der wöchentlichen Tests. 

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast sprach sich dafür aus, die Arbeiter bei der Anreise sowie zweimal wöchentlich zu testen. Den Grünen reichte das nicht aus: Eine verpflichtende Testung an jedem Arbeitstag sei notwendig. 

Mit Material von NDR
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