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Kathrin Führes | am

Gewerbsmäßige Wilderei: Polizei ermittelt gegen Verdächtige im Harz

Im Harz ermittelt die Polizei gegen drei mutmaßliche Wilderer. Die Männer sollen gewerbsmäßig gewildert haben.

Im Vorharz ermittelt die Polizei wegen Verstößen gegen das Waffen- und Jagdrecht gegen drei Männer im Alter von 23, 24 und 65 Jahren. Wie das Polizeirevier Harz mitteilt, habe man nach umfangreichen Ermittlungen, u.a. durch Durchsuchungsmaßnahmen an den Wohnanschriften der Beschuldigten sowie Spurensicherungen an Orten in den Landkreisen Harz und Börde, an denen der 23-Jährige in der Nacht vom 2. auf 3. August gewildert haben soll, Haftbefehl wegen gewerbsmäßiger Jagdwilderei und Wohnungseinbruchsdiebstahls gegen den 23-jährigen Tatverdächtigen beantragt. Gegen die anderen beiden Männer besteht der Verdacht der Beihilfe hierzu bzw. der Hehlerei.

Angeblich über 30 Stück Wild entdeckt

Gegenüber der Redaktion berichtet ein Sprecher der zuständigen Staatsanwaltschaft, dass auf dem Grundstück des Haupttatverdächtigen 30 erlegte Stücke Reh- und Damwild gefunden wurden. Nach derzeitigem Kenntnisstand stammt das Wild komplette aus der Nacht zum 3. August und soll vom 23-Jährigen allein gewildert worden sein. Dazu habe er wohl auch Nachtsichttechnik verwendet. Entsprechende Waffen und Geräte habe man bei der Durchsuchung beschlagnahmt, so der Sprecher weiter.

Auf die Spur des 23-jährigen Mannes sei man durch umfangreiche Ermittlungen gekommen. Schon länger habe es in der Region Gerüchte über die Machenschaften des Mannes gegeben. Im Zuge der Ermittlungen hätten sich die Hinweise dann verdichtet und zu dem Einsatz geführt, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Wie „bild.de“ berichtet, waren bei der zweitägigen Durchsuchung rund 100 Beamte im Einsatz.

Verdächtige nicht (mehr) im Besitz eines gültigen Jagdscheins

Gegenüber „bild.de“ wehrt sich der 64-jährige verdächtige Michael L. gegen die Vorwürfe. In der fragliche Nacht hätte er zuhause im Bett gelegen. Er gibt sich selbst als passionierter Jäger aus, auch sein 23-jähriger Enkel sei im Besitz des Jagdscheins. Gegenüber der Redaktion von "Pirsch" gibt die Staatsanwaltschaft jedoch an, dass die drei Verdächtigen nicht (mehr) im Besitz eines gültigen Jagdscheins sind. Warum sie dennoch im Besitz von Waffen waren, sei derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Der 23-jährige Tatverdächtige wurde am 16. August dem Haftrichter vorgeführt und nach Anordnung der Untersuchungshaft in eine JVA überführt. Die Ermittlungen dauern an.

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