Kinder reiten auf einem Pony

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Christel Grommel | am

Klöckner und Otte-Kinast für Urlaub auf dem Land (aktualisiert)

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner rät angesichts der Unsicherheiten in der Corona-Krise zu einem Sommerurlaub auf dem Land.

Julia Klöckner sieht in Urlaubsreisen auf das Land praktische Vorteile, was die Abstandsregeln angeht: "Im ländlichen Raum gibt es viele kleine Ferienwohnungen bis hin zum Urlaub auf dem Bauernhof mit eigenem Wohnbereich. Auch in vielen Landgasthöfen mit großen Außenbereichen gibt es Platz für ausreichend Abstand zueinander. Für diese Bereiche könnte ich mir gut vorstellen, dass sie Teil unserer Urlaubsplanungen sein könnten, wenn Abstands- und Hygieneregeln auch wirklich einzuhalten sind."

Sie stellte jedoch auch klar, dass damit keine Reisen für Gruppen gemeint seien, die Disko- und Barbesuche machten wollten. Vorsicht sei angebracht.

"Beim Sommerurlaub müssen wir mit Bedacht vorgehen und uns schrittweise an vertretbare Lockerungen herantasten." In großen Hotels, in denen an Buffets hunderte Gäste aufeinander träfen, sei Urlaub nur schwer vorstellbar. "Hier würde es wahrscheinlich schwer werden, Infektionsketten nachzuvollziehen."

Otte-Kinast für Öffnung des Tourismus

Ministerin Barbara Otte-Kinast hat sich dafür ausgesprochen, den Tourismus behutsam wieder in Gang zu bringen. 

Zwischen Harz und Heide gebe es Betriebe, die trotz der Einschränkungen Gäste empfangen könnten. Das Land sei nicht nur an der Küste touristisch stark, sondern auch im Harz oder Weserbergland. Die Tourismusbetriebe leiden massiv unter der Corona-Krise. 

Ebenso wie Julia Klöckner denkt auch Otte-Kinast an Ferien auf dem Bauernhof, die ihrer Meinung nach bald wieder möglich sein sollten. Die Ministerin argumentierte ähnlich wie Klöckner: Familien würden geschlossen anreisen und kämen in Ferienwohnungen auf den Höfen mit niemandem in Kontakt. Das sei in Hotels anders, wo Abstands- und Hygieneregeln nur schwer eingehalten werden könnten.

Otte-Kinast warnte, dass eine weitere Schließung den Staat viel Geld kosten könne, indem er weitere Betriebe retten müsse. Der Tourismussektor solle Schritt für Schritt wieder geöffnet werden. Die strengen Verhaltensregeln zu Beginn der Krise seien richtig und sinnvoll gewesen. Nun müsse geprüft werden, wie einzelne Vorschriften gelockert werden könnten.

Mit Material von dpa

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