Die Jury in der Dorfmitte von Räbke

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Christel Grommel | am

Konzepte gegen Landflucht in Niedersachsen

Das Land Niedersachsen unterstützt Konzepte gegen Landflucht mit mehreren Millionen. Städte ab 10.000 Einwohnern können ihre innovativen Projekte dafür vorschlagen.

Während Großstädte wachsen, haben ländliche Regionen mit Abwanderung zu kämpfen. Gegen diesen Trend wollen Kleinstädte in Niedersachsen mit finanzieller Hilfe des Landes vorgehen. Zwölf Kommunen nehmen bereits daran teil, die Möglichkeit einer Bewerbung für das Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ besteht noch bis März. Das Ziel: Lebendigkeit und Attraktivität von Kleinstädten in Niedersachsen zu steigern.

Diese Städte sind schon dabei

Erfolgreich beworben haben sich Bad Essen, Meppen, Norden, Seesen, Northeim, Königslutter, Wolfenbüttel, Stadthagen, Sulingen, Samtgemeinde Leinebergland und die Gemeinde Wurster Nordseeküste. Zwischen 75.000 und 300.000 Euro gibt es vom Land, 10 bis 40 Prozent müssen die Kommunen selbst tragen.

So sehen konkrete Projekte aus

Arbeitsplätze sind ein wichtiges Kriterium beim Thema Landflucht. In Zusammenarbeit mit Hochschulen wollen Kommunen hochwertige Arbeitsplätze schaffen. Seesen und auch Meppen setzen auf Co-Working Spaces.

Diese gemeinsam nutzbaren Räume, vor allem für Start-Ups, sollen die Abwanderung von kreativen Köpfen in Zentren wie Osnabrück oder Münster verhindern. Stadthagen will in Kooperation mit Hochschulen ein Erprobungsort für innovative Konzepte der Altenpflege werden.

Attraktivität für junge Menschen

Norden will das Jugendhaus ausbauen, die Gemeinde Wurster Nordseeküste hat mit der Erweiterung von Familienzentrum und Jugendarbeit ähnliche Pläne. Das Ziel ist, die jungen Familien im Ort zu halten oder junge Menschen nach der Ausbildung zur Rückkehr in den Heimatort zu bewegen.

Einladende Innenstädte, historische Gebäude und Nahverkehr

Sulingen und Königslutter wollen ihre Innenstädte aufwerten und dort Erscheinung und Lebensqualität dieser aufwerten. In mehreren Fachwerkstädten soll die Fachwerklandschaft Südniedersachsen erhalten und entwickelt werden, dazu gibt es Hilfe bei der Sanierung von Denkmalschutz für Besitzer und Käufer. Drei Orte haben eine Mobilitätskampagne gestartet, die mit einem enger getakteten Busangebot eine bessere Anbindung an die Oberzentren bieten will.

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