Dachs vor Dachsbau
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Kritik von Naturschützern an Jagd auf Dachse in Niedersachsen

In Niedersachsen werden so viele Dachse wie nie zuvor gejagt. Umweltschützer kritisieren die grundlose Zunahme der Jagd.

In Niedersachsen wurden im abgelaufenen Jagdjahr mehr Dachse als je zuvor gejagt. Die Landesjägerschaft gibt mehr als 8.481 erlegte Dachse an, ein Höchstwert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1957.

Bei Naturschützern stößt die zunehmende Jagd auf Dachse auf Kritik. Der Sprecher des Naturschutzbundes Nabu, Philip Foth, sieht dafür keine ersichtlichen Gründe.

Der Dachs sei ein friedliebendes Tier: „Auch wenn er zur Ordnung der Raubtiere gehört, frisst der Dachs zu einem großen Anteil Pflanzen wie Beeren, Obst, Wurzeln, Samen und Knollen. Diese machen bis zu Dreiviertel der Gesamtnahrung aus.“

Auch Andrea Krug von der Umweltschutzorganisation BUND sieht keinen Anlass für vermehrte Jagd auf Dachse. „Dass der Dachs in Niedersachsen überhandnimmt, ist jedenfalls nicht zu erwarten.“

Mit Material von dpa

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