Marienkäfer an Hauswand
Christel Grommel | am

Marienkäfer: Invasion im Herbst

Im Herbst machen sich die Käfer in Schwärmen auf die Suche nach einem Winterquartier. Das kann dann wie eine Invasion wirken.

Von Balkonen und Hauswänden oder Fenstern gelangen sie auch in Wohnungen. Eigentlich ist das aber gar nicht ihr Ziel: Sie benötigen frostfreie, trockene Plätze wie Mauerritzen, Dachsparren oder Laubhaufen. 

Probleme machen die gepunkteten Käfer in der Wohnung nicht. Sie legen keine Eier ab, weil die Fortpflanzungsperiode beendet ist. Sie fressen auch keine Pflanzen an. Marienkäfer sind Nützlinge, die Blattläuse und Schildläuse fressen. Auch Milben, Wanzen und Larven stehen auf dem Speiseplan.

Wer sie nicht in der Wohnung haben möchte, kann darauf achten, beim Lüften das Licht zu löschen und/oder Fliegengitter an den Fenster anbringen. Der Duft von Vanillestangen und Lorbeer schreckt sie ab. Sind sie da und man möchte sie loswerden, sollten sie vorsichtig eingefangen und rausgesetzt werden. 

Die größeren Schwärme bestehen meist aus den asiatischen Marienkäfern, einer hier nicht heimischen invasiven Art, und Siebenpunktkäfern. Regional sind die "Invasionen" unterschiedlich. Trockene Sommer und Klimaveränderung könnten einen Beitrag zu dem Phänomen leisten, meinen Naturschützer.

Mit Material von noz, WDR

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