Stephan Weil (SPD) schaut sich die Schäden im Wald bei Solling an.
Christian Mühlhausen | am

Minister Weil zeigt sich betroffen vom Waldzustand

Die größte Katastrophe für den Wald seit vielen Jahrzehnten - nichts anderes ist es, was Niedersachsens Waldbesitzer und Förster derzeit erleben.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil machte sich gestern im besonders stark betroffenen Solling gemeinsam mit Vertretern von Landesforsten, Landwirtschaftskammer und Waldbesitzerverband Niedersachsen selbst ein Bild von den gigantischen Ausmaßen der Probleme und den enormen Herausforderungen, die jetzt anstehen.

Stürme wie Friederike, Herwart und Eberhard, Dürre und Borkenkäfer haben den Wäldern stark zugesetzt. Viele Waldbilder haben sich und werden sich massiv verändern, der Holzmarkt ist am Boden, das Personal arbeitet am Limit, gewaltige Vermögenswerte sind vernichtet worden und etliche Existenzen bedroht. Der Tenor der Veranstaltung: Die Sicherung der jetzt noch vorhandenen Wälder und die Begründung neuer, (klima-)stabiler Wälder ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung.

Der Waldbesitzerverband übergab an Ministerpräsident Weil, der sich sehr interessiert zeigte und viel Zeit mitbrachte, ein Positionspapier „Nothilfe für den Wald“. In dem fordern die Waldbesitzer unter anderem die 100 %ige Kostenübernahme der Wiederaufforstungen durch das Land sowie eine weitere Nothilfe von 4,5 Mio. Euro für Schadholzaufarbeitung und Polterschutz.

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