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Ellen Hartmann | am

Neue Corona-Regeln: Das gilt jetzt in Niedersachsen

In Niedersachsen gilt ab heute die neue Corona-Verordnung. Sie besagt unter anderem, dass Großveranstaltungen wieder ab einer Inzidenz von unter 35 stattfinden dürfen. Wir geben einen Überblick, was sich noch geändert hat.

Allerdings gelten für Großveranstaltungen bestimmte Auflagen. So muss ein Konzert oder ähnliches mit mehr als 5.000 Besuchern vom Gesundheitsamt des jeweiligen Landkreises oder der kreisfreien Stadt zugelassen werden. Laut Claudia Schröder, Vize-Chefin des Corona-Krisenstabs der Landesregierung, handele es sich hierbei um Veranstaltungen unter freiem Himmel sowie in geschlossenen Räumen. 

Was muss eingehalten werden?

Die Landesregierung verlangt jedoch, dass die Kapazität des Veranstaltungsortes auf die Hälfte der Besuchenden eingegrenzt werden muss. Bei großen Lokalitäten dürfen maximal 25.000 Menschen zusammenkommen. Zusätzlich müssen sich Besucherinnen und Besucher an das Abstandsgebot halten. So muss der Veranstalter für feste Sitzplätze sowie die Lenkung von Besucherströmen sorgen. 

Was ändert sich sonst noch?

  • auf Wochenmärkten können bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 10 sowohl Kunden als auch Marktleute ihre Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen
  • auch in Arbeits- und Betriebsstätten kann bei dieser Inzidenz auf das Tragen einer Maske verzichtet werden. Hier greift das Land Niedersachsen die Veränderungen der Arbeitsschutz-Verordnung des Bundes auf.
  • für Besucher von Tagespflegeeinrichtungen sollen Abstandsregeln und Maskenpflicht entfallen, wenn alle Anwesenden vollständig geimpft oder genesen sind.

ABER: Es gibt auch Verschärfungen. Sollen Besucher in Heimen bereits ab einer Inzidenz von 10 getestet werden. Bisher waren Tests erst ab einem Wert von 35 verpflichtend. Die geänderte Corona-Verordnung der Landesregierung besteht bis Anfang September.

Nicht mehr nur auf die Inzidenz schauen

Nach Angaben von Gesundheitsministerin Daniela Behrens seien nun in Niedersachsen rund 43 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, 62 Prozent mindestens einmal. Auch bei den 12- bis 18-Jährigen würde sich die Impf-Dynamik verändern, so die Ministerin. Zusätzlich sei die Lage in den Krankenhäusern entspannt, von einer Überbelastung könne derzeit niemand sprechen. Im Gespräch mit dem NDR sprach sich Behrens auch dafür aus, die Inzidenz in Zukunft nicht mehr als alleinigen Maßstab für die Corona-Maßnahmen zu nutzen. So solle auch auf die Belegung der Intensivstationen und die Impfquote geachtet werden: "Diese drei Werte zusammen bilden im Grunde die Gefährdungslage ab und werden sicherlich im Herbst die wesentlichen Parameter sein, die wir zugrunde legen." 

Mit Material von NDR
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