Landtag Niedersachsen - neue Corona-Verordnung

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Christel Grommel | am

Neue Corona-Verordnung in Niedersachsen

Niedersachsen will sich vom Stufenplan verabschieden, ebenso von der alleinigen Betrachtung der Inzidenz zur Bewertung der Lage. Für genesene, getestete und geimpfte Personen soll es deutlich weniger Beschränkungen geben.

Die neue Corona-Verordnung in Niedersachsen soll am 25. August in Kraft treten. Aus einem Entwurf geht hervor, dass nicht mehr nur die Inzidenz als Indikator betrachtet werden soll. Auch die Indikatoren "Hospitalisierung" und "Intensivbetten" sollen berücksichtigt werden. 

Mit "Hospitalisierung" ist die landesweite Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Fälle je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen gemeint (Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz). Der Indikator "Intensivbetten" bestimmt sich nach dem prozentualen Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten gemessen an der gesamten Intensivbettenkapazität.

Wenn an fünf aufeinanderfolgenden Tagen zwei der drei Indikatoren die festgelegten Schwellenwerte überschreiten, sollen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt Warnstufen ausgerufen werden. Von diesen Stufen können dann in bestimmten Bereichen Schutzmaßnahmen abhängig sein. 

Im Grundsatz sorgt der Verordnungsentwurf dafür, dass es für Genesene, Geimpfte und Getestete deutlich weniger Beschränkungen gibt.

Impfaktionen für Kinder und Jugendliche in Niedersachsen

Am Montag empfahl die Ständige Impfkommission (Stiko) die Impfung von 12- bis 17-Jährigen. Die Impfzentren in Niedersachsen planen nun Aktionen für U-18-Jährige. 

In Niedersachsen sind derzeit 31 Prozent der unter 18-Jährigen einmal geimpft, 14 Prozent zwei Mal. 

Termine und konkrete Aktionen für die Impfungen von Kindern und Jugendlichen in den jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten sollen am Donnerstag auf der Internetseite der Landesregierung veröffentlicht werden. Darüber hinaus bieten viele Impfzentren Unter-18-Jährigen an, sich auch ohne Termin gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Das Kultusministerium arbeitet an Plänen, zum Schulstart nach den Sommerferien Impfungen an Schulen anzubieten.

Mit Material von NDR, dpa

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