Mindmap mit Stichwort Startup, auf das Finger zeigen
Birgit Greuner | am

Niedersachsen bekommt zwei zusätzliche Startup-Zentren

Niedersachsen baut die Förderung innovativer Startups aus. Ab 2020 gibt es zehn Startup-Zentren.

Gründer, die sich mit ihrer Geschäftsidee selbstständig machen wollen, können sich in Niedersachsen ab 2020 an zehn statt bisher acht Startup-Zentren wenden.

Neu ist neben einem zweiten Zentrum in Braunschweig ein neuer Standort in Emden. Das teilte das Niedersächsische Wirtschaftsministerium jetzt mit.

Zudem werde das für die Förderung geplante Budget von 2,1 Millionen Euro auf mehr als 2,3 Millionen Euro angehoben.

 

Standorte der Startup-Zentren

Die künftigen Standorte verteilen sich auf:

  • Hannover (2),
  • Braunschweig (2),
  • Emden,
  • Oldenburg,
  • Lüneburg,
  • Osnabrück,
  • Hildesheim und
  • Göttingen.

Startups seien mit Blick auf den digitalen Wandel wichtig, um die niedersächsische Wirtschaft langfristig zu stärken, sagte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU). Die Zentren unterstützten die Gründer etwa mit Coachings und Räumlichkeiten. „Das verbessert die Erfolgschancen der jungen Unternehmen enorm“, sagte der Minister.

340 Startups in Niedersachsen

Von den bisherigen acht Zentren fällt nur eines aus der Förderung: die Plattform HI-Cube in Hildesheim. Stattdessen stellt in der Stadt künftig die „Orangery“, ein Co-Working-Unternehmen, Arbeitsplätze und Infrastruktur zur Verfügung.

In Niedersachsen sind rund 340 Startups offiziell verzeichnet - von Hannover bis Norderney. Rund jedes dritte versucht in der Digitalwirtschaft Fuß zu fassen. Daneben sind vor allem die Segmente Agrar und Ernährung, Industrie 4.0 und Mobilität ausgeprägt.

Mit Material von dpa

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