Bauernhof im Osnabrücker Land
Christel Grommel | am

Niedersachsen fördert Agrarinvestitionen

Niedersachsen und Bremen fördern mit Beteiligung der EU nachhaltige und wettbewerbsfähige Landwirtschaft im Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP).

Die Länder wollen eine wettbewerbsfähige, nachhaltige, besonders umweltschonende, besonders tiergerechte und multifunktionale Landwirtschaft fördern. 

In diesem Jahr ist das Antragsverfahren für Anfang Juni vorgesehen, die Bedingungen werden weitgehend unverändert bleiben. 

Förderfähig sind Vorhaben, die besondere Anforderungen in den Bereichen Umwelt-, Klima- oder Verbraucherschutz sowie bei Stallbauinvestitionen zusätzlich im Bereich Tierschutz erfüllen.

Die Mindestanforderungen an die Ausgestaltung von Tierplätzen ergeben sich aus der Anlage 1 zur AFP-Richtlinie. Eine erhöhte Förderung erhält, wer die darüber hinaus gehenden Anforderungen der Anlage 2 erfüllt. Für alle Tierarten sind auch mobile Ställe förderfähig, sofern sie die genannten Anforderungen erfüllen.

Bei Maßnahmen zum Umwelt- oder Klimaschutz muss eine Verbesserung gegenüber dem Standard um mindestens 20 Prozent durch ein entsprechendes Gutachten belegt werden.

Auch Geräte zur mechanischen Unkrautbekämpfung können bezuschusst werden.

Das maximale förderungsfähige Investitionsvolumen beträgt 1,5 Millionen Euro, wobei die Zuwendung pro Antrag 500.000 Euro nicht überschreiten darf.

Die Antragstellung erfolgt in digitaler Form. Weitere Informationen sind bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen erhältlich. 

Mit Material von LWK Niedersachsen
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