suedlink-Stromtrasse-Protest
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Auch in Niedersachsen Protestaktionen gegen Suedlink-Stromtasse

Protest gegen die Suedlink-Stromtrasse am Ostermontag in Garbsen bei Hannover. Aber auch in anderen Bundesländern gab es Aktionen.

Am Ostermontag gab es wegen der umstrittenen Suedlink-Stromtrasse in mehreren Bundesländern Protestaktionen, darunter auch in Garbsen bei Hannover. Nach Angaben der Polizei kamen dort knapp 90 Trassengegner zu einer Rad-Sternfahrt gegen die Planung zusammen.

Aus mehreren Stadtteilen machten sich die Gegner auf zur Ortschaft Horst. Die Suedlink-Gegner befürchten unter anderem negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Betroffene Landwirte gehen von kaum absehbaren Folgen für die Ertragsfähigkeit der Böden aus.

Suedlink-Trasse westlich von Hannover geplant

Die Netzbetreiber Tennet und TransnetBW hatten im Februar einen veränderten Vorschlag zur Trassenführung vorgestellt. Die Route soll demnach von Schleswig-Holstein aus westlich an Hannover vorbei über Nordhessen und Südthüringen nach Bayern und Baden-Württemberg führen.

Die etwa 700 Kilometer lange Trasse, die als eine Hauptschlagader der Energiewende gilt, soll Windstrom vom Norden in die Industriezentren im Süden bringen.

Niedersachsen demonstrieren auch im Wartburgkreis

Menschen aus Niedersachsen versammelten sich mit Demonstranten aus Thüringen, Hessen und Bayern in Lauchröden (Wartburgkreis). Die Polizei sprach zum Auftakt von 2.000 Teilnehmern, die in den Ort an der Grenze zu Hessen gekommen waren.

Die Initiatoren vom Verein "Thüringer gegen Suedlink" wollen den Bau der Erdkabeltrasse verhindern. Sie fürchten, dass darüber nicht nur Windstrom von Nord- nach Süddeutschland, sondern auch ausländischer Atom- und Kohlestrom fließen könnte.

Mit Material von dpa

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