Fleischrinder auf einer Weide

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Christel Grommel | am

Niedersachsen unterstützt Schlachtungen auf Höfen

Niedersachsen hat einen Leitfaden zur Unterstützung von Landwirtinnen und Landwirten, Schlachtbetrieben und Behörden bei der Umsetzung der neuen EU-Vorschrift zur Schlachtung veröffentlicht.

Der Transport zum Schlachthof ist für Tiere eine Belastung und für den Landwirt oder Transporteur nicht ohne Risiko. Aus diesem Grund hat die Europäische Kommission die bisher nicht zulässige Schlachtung von Tieren im Herkunftsbetrieb durch eine Rechtsänderung ermöglicht.

Niedersachsen hat dazu nun einen Leitfaden zur Schlachtung im Herkunftsbetrieb veröffentlicht. Dieser bietet Tierhalterinnen und Tierhaltern wie auch Schlachtbetrieben Orientierung und gibt den zuständigen Veterinärämtern Hinweise für ihre Aufgabenwahrnehmung bei dieser neuen Form der Schlachtung.

Online ist der Leitfaden auf der Seite des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit abrufbar.

Die neue EU-Verordnung ermöglicht es, bis zu drei Rinder, sechs Schweine oder drei Pferde im Herkunftsbetrieb unter Verwendung einer mobilen Schlachteinheit zu schlachten.

Otte-Kinast: Leitfaden soll zu mehr Tierwohl beitragen

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast erläuterte dazu: "Eine hofnahe Schlachtung erspart den Tieren viel Stress, weil der Transport des lebenden Tieres zum Schlachthof wegfällt. Unser Leitfaden soll bei der Umsetzung helfen und zu mehr Tierwohl beitragen."

Die Ministerin macht darauf aufmerksam, dass Niedersachsen interessierte Unternehmen fördert: Mit der Maßnahme "Verarbeitung und Vermarktung" wird die Anschaffung mobiler Schlachteinheiten unterstützt.

Mit Material von ML

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